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Asmus Sempers Jugendland

Otto Ernst: Asmus Sempers Jugendland - Kapitel 1
Quellenangabe
typefiction
booktitleAsmus Sempers Jugendland
authorOtto Ernst
year1905
publisherL. Staackmann Verlag
addressLeipzig
titleAsmus Sempers Jugendland
created20020717
sendergerd.bouillon@t-online.de
firstpub1905
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Otto Ernst

Asmus Sempers Jugendland

Otto Ernst: Asmus Sempers Jugendland

        Her durch Wände und geschlossne Türen
Schwebt ein Spiel von leisen, weichen Händen,
Oft so zart – ich weiß nicht: ist's des Weltalls
Tönend Schweigen, oder ist es Klingen?
        Ist es Klingen?

Klang es nicht wie längst verwehtes Leben?
Ja, es rief wie erste Kindertage,
War wie alter Ahnen leises Rufen,
Die noch wachen in vergessnen Gräbern,
        In vergessnen Gräbern.

Meinen Enkel einst umhaucht mein Leben,
Wie ein fernes Spiel von leisen Händen –
Hörbar kaum, wie Traum von einem Klange,
Wird es klingen durch verschlossne Türen –
        Durch verschlossne Türen.


Inhalt:

Erstes Buch.
I. Kapitel Von Asmussens Umgang mit Barbierbecken, Maurern, Porzellanfrauen, Drehorgeln und Raketen, insonderheit aber mit seinem Vater.
II. Kapitel Von kurzem Elend und langem Jammer, von Schnedes Esel und Diepenbrocks Mond, besonders aber von dem Semperischen Leichtsinn.
III. Kapitel Wie es nach Hafersuppe roch und die weißen Soldaten kamen und Asmus in Leonhards Cylinder promovierte und auf Erden nichts als Licht war.
IV. Kapitel Vom düstern langen Balken und von absonderlichen Augen, von einem sagenhaften Pferd und einem geheimnisvollen Vorhang.
V. Kapitel Von seriösen und komischen Opern und Sachen sowie von einem auffälligen Benehmen des Johannes.
VI. Kapitel Warum Asmus den Milchtopf zerschlug, warum er keine Aussicht auf den Himmel hatte und warum er ein dummes Gesicht machte.
VII. Kapitel Ein Segler und Wolkenschieber taucht auf und hat Iphigenie, Medea, Münchhausen und Eulenspiegel an Bord.
VIII. Kapitel Von drei Spielkameraden des kleinen Asmus und noch einem und von schlechten Menschen, die nicht borgen wollen.
IX. Kapitel Von einem Weihnachtsfeste und von einem traurigen Abschied.
X. Kapitel Wie Asmus in der Ebene eine Talwiese fand, sich zweimal hintereinander verliebte und von Johannes getauft wurde.
XI. Kapitel Wie Asmus ins Wunderland kam und dann in einen Schafstall.
XII. Kapitel Wie Asmus bei der Sibylle Adolfine lernte und wie der große Pan ihn erschreckte.
XIII. Kapitel Asmus bekommt ein Rittergut und der Seefahrer ladet einen eleganten Passagier aus.
XIV. Kapitel Von einem schweren Anfang und einem leichten, von Faulheit und Sonnenschein und von stillen Gesellschaften.
XV. Kapitel Wie Asmus Herrn Bellièvre kennen lernte und danach ein Aufrührer und Räuber wurde.
XVI. Kapitel Warum Asmus so viel Zeit zum Einholen brauchte, warum die Eisenbahn Kanonen brachte und inwiefern es 1848 anders war als 1870.
XVII. Kapitel Ein unglaubliches Kapitel; denn Ludwig Semper wird tatkräftig.
XVIII. Kapitel Vom Morgenland im Abendlande und alten Liedern in neuer Zeit.
XIX. Kapitel Wie Asmus Semper ein Streber wurde und sich Ruhm und Gold und einen Rosinenkloß und die Masern wünschte.
XX. Kapitel Von Blattern und Krieg und von lichten Tagen unter dunklem Himmel. Von Ludwig Sempers Hoffnung.
 
Zweites Buch.
XXI. Kapitel Vom Frankfurter Frieden und von der Offendorfer Schlacht, von neuer Liebschaft und vom süßen Kringel.
XXII. Kapitel Wie Asmus in einem alten Korbe das Land der Goldorangen fand und wie seine Seele durch Feuer und Wasser ging. Wie er in die Politik eingeführt und ein Schlingel wurde.
XXIII. Kapitel Vom Imperator Rösing und seiner Leibwache, von Prügeln, Gesangbuch und Katechismus als den drei Hauptstücken der Erziehung.
XXIV. Kapitel Die Rache der Prätorianer und der Verrat des Brutus.
XXV. Kapitel Wie Asmus betete und wie ihm eine Königin erschien. Wie er von der Leiter fiel und dabei ein Dichter wurde.
XXVI. Kapitel Alte Lieder wecken neues Glück: die Semperischen werden üppig, und der Seefahrer läuft wieder in den Hafen.
XXVII. Kapitel Wiedersehen und Abschied, Wolkenschieber und Zigarrenmacher, Dichter und Seemann.
XXVIII. Kapitel Wie Asmus Semper den Menschensohn kennen lernte.
 
Drittes Buch.
XXX. Kapitel Von dem Apparat in Asmussens Augen, von seinen landwirtschaftlichen Studien bei Dierich Mattens und von seinen Ansichten über das Heiraten.
XXXI. Kapitel Von Shakespeare zur Bleipistole, von dieser zum Erlanger Bier und weiteren Genußsüchten und zur schließlich unausbleiblichen Katastrophe.
XXXII. Kapitel Asmus hört zum ersten Male eine gute Predigt, sieht zum ersten Male Tod und Begräbnis und wird aus Ueberfluß an Wissen Schulmeister.
XXXIII. Kapitel Vom herrlichen Herrn Cremer, von einer prachtvollen Hose und von wunderbaren Volksrednern.
XXXIV. Kapitel Warum Asmus die Biographie Ferdinand Lassalles schrieb, warum er nie der Erste werden konnte und warum er die Missionsreisen des Apostels Paulus noch einmal machte.
XXXV. Kapitel Asmus Semper als Don Juan, Theaterdirektor und überflüssiger Dichter.
XXXVI. Kapitel Von düstern Nächten und blassem Mondschein.
XXXVII. Kapitel Von Leonhards letztem Abschied, von einer schweren, schwülen Zeit und einer schwebenden, seligen Zeit.
XXXVIII. Kapitel Ein schier unglaublicher und doch wahrer Bericht von den Taten der Herren Bendemann und Ludwig Semper.
Letztes Kapitel Von dem Semperischen Glück, von der griechischen Königin und vielen anderen Seligkeiten.

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