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Ascheberger Sprüch

Gustav Trockenbrodt: Ascheberger Sprüch - Kapitel 3
Quellenangabe
typepoem
titleAscheberger Sprüch
authorGustav Trockenbrodt
year1971
isbn3-557-2-92045 ???
publisherPaul Pattloch Verlag Aschaffenburg
sendermarkus.wirthmann@berlin.de
created20021128
firstpub1900
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Die Wermche

Zwä Bube angele am Mä’,

Am erste Brückebouge,

Da, wo das Schlachthausblut ’rein lääft,

Da wer’n viel Fisch’ gezouge.

Der ä, der bot e Hütche uff

Mit ausgefranste Zacke,

De anner ’n blanke Schtiftekopp

Un ’n ganz dicke Backe.

Uff ämol ruft es von de Brück’,

»0 jesses, o Gewidder!

Was hawwese mit mei’m Hannes gemacht,

Was bot dann der scho’ widder?

Hannes! Du host ja e ganz dick G’sicht!

Hoste Hieb’ kriegt? Wors e Schnacke?

Wie kammer nor da angele

Mit sou ’m dicke Backe?«

Da ruft de Bu’ mit halber Stimm’,

Bringts Maul kaum ausenanner:

»Da hab’ ich ja mei’ Wermche drin,

Sunst nimmt mer se de Anner!«

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