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Ärzte-Briefe aus vier Jahrhunderten

Erich Ebstein: Ärzte-Briefe aus vier Jahrhunderten - Kapitel 8
Quellenangabe
typeletter
authorErich Ebstein
titleÄrzte-Briefe aus vier Jahrhunderten
publisherVerlag von Julius Springer
year1920
correctorreuters@abc.de
senderwww.gaga.net
created20130820
projectidb4ccd074
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Gabrielle Falloppia

So die eigene Schreibweise F.'s. (Vgl. Corradi, Milano 1883.)

Ein Schüler Vesals, aus Modena 1523 gebürtig, war Professor der Chirurgie und Anatomie in Ferrara. Er starb 1562 in Padua. In dem folgenden Brief beruft ihn Cosimo nach Pisa, wo er Nachfolger Colombos wurde, wie aus dem übersetzten Brief an den Sekretär des Herzogs G. Fr. Lottini hervorgeht.

 

Mein ansehnlichster und stets hochzuverehrender Herr!

Während Herr Ferrante zusammen mit dem vortrefflichsten Herrn Herzog außerhalb von Ferrara war, antwortete ich auf einen Brief, den Euere Herrlichkeit ihm (Don Ferrante) geschrieben hatte, indem ich mich entschloß, in den Dienst eines so würdigen Fürsten zu treten, wie es Ihr und mein sehr erlauchter Herr ist, wiewohl ich (dazu) noch keine Erlaubnis gehabt und noch weniger gefordert hatte. Nun, wo ich sie erhalten habe, gebe ich von neuem Nachricht (falls zufällig mein erstes Schreiben verloren gegangen sein sollte), wie ich unbedingt im nächsten Monate mich in Pisa im Dienste seiner Erlauchtesten Exzellenz unter den mir angebotenen Bedingungen einfinden werde. Und ich werde kommen, um, wie es meine Schuldigkeit ist, Euerer Herrlichkeit die Hand zu küssen; der ich mich als ganz ergebenen Diener anbiete und empfehle. Gott, Unser Herr, erhalte sie.

Aus Ferrara am 6. September 1548.

Euerer Herrlichkeit ganz ergebener Diener
Gabriel Fallopi.

*

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