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Andersens Märchen

Hans Christian Andersen: Andersens Märchen - Kapitel 4
Quellenangabe
authorHans Christian Andersen
titleAndersens Märchen
publisherWeltbild
yearo.J.
illustratorHans Tegner
firstpub1909
translatorPauline Klaiber
correctorreuters@abc.de
senderwww.gaga.net
created20180616
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Bild: Hans Tegner

Das Feuerzeug

Ein Soldat kam auf der Landstraße dahermarschiert: »Eins, zwei! Eins, zwei!« Er hatte seinen Tornister auf dem Rücken und seinen Säbel an der Seite, denn er war im Kriege gewesen und kehrte nun heim. Da begegnete er auf der Landstraße einer garstigen alten Hexe, der die Unterlippe bis auf die Brust herabhing. Sie sagte: »Guten Abend, Soldat! Welch einen schönen Säbel und großen Tornister du hast! Du bist ein echter Soldat! Du sollst nun so viel Geld bekommen, als du nur willst.«

»Schönen Dank, alte Hexe!« sagte der Soldat.

»Siehst du hier den großen Baum?« fragte die Hexe und deutete auf einen neben ihnen stehenden Baum. »Der ist innen ganz hohl. Wenn du nun auf seinen Gipfel kletterst, siehst du ein Loch, durch das du hinuntergleiten und bis tief in den Baum hinunterkommen kannst. Ich werde dir einen Strick um den Leib binden und dich wieder daran heraufziehen, sobald du mich rufst.«

»Aber was soll ich denn da unten in dem Baum?« fragte der Soldat.

»Geld holen«, sagte die Hexe. »Sobald du nämlich auf dem Boden des Baumes angekommen bist, befindest du dich in einer großen, von über hundert Lampen erhellten Halle. Dann gewahrst du drei Türen, die du öffnen kannst; denn die Schlüssel stecken in den Schlössern. Gehst du in die erste Kammer hinein, so erblickst du mitten auf dem Fußboden eine große Kiste, auf der ein Hund sitzt. Er hat so große Augen wie Tassen; aber das darf dich nicht beunruhigen. Ich gebe dir meine blaugewürfelte Schürze mit, die mußt du auf dem Fußboden ausbreiten, und dann geh nur rasch hin, ergreife den Hund, setze ihn auf meine Schürze, öffne dann die Kiste und nimm dir so viel Geld, als du willst. In der Kiste sind lauter Kupfermünzen. Wenn du jedoch lieber Silber haben möchtest, mußt du in das nächste Zimmer gehen; dort sitzt ein Hund, der hat Augen so groß wie Mühlräder; aber das darf dich nicht beunruhigen.

Bild: Hans Tegner

Setze ihn nur auf meine Schürze und nimm dir von dem Gelde. Willst du aber Gold haben, so kannst du das auch bekommen, und zwar so viel, als du tragen kannst, wenn du in die dritte Kammer hineingehst. Allein der Hund, der hier auf der Geldkiste sitzt, hat Augen, von denen jedes so groß wie der Runde Turm in Kopenhagen ist. Das ist ein böser Hund, das sage ich dir. Aber du brauchst keine Angst zu haben; setze ihn nur auf meine Schürze, so tut er dir nichts, und dann nimm dir aus der Kiste so viel Gold, als du Lust hast.«

»Das gefällt mir nicht schlecht«, sagte der Soldat; »aber was soll ich denn dir geben, du alte Hexe? Denn daß du auch etwas haben willst, das kann ich mir schon denken.«

»Nein«, sagte die Hexe, »ich will keinen Pfennig davon haben. Mir sollst du nur ein altes Feuerzeug bringen, das meine Großmutter vergaß, als sie zum letzten Mal dort unten war.«

»Nun, dann binde mir eben den Strick um den Leib«, sagte der Soldat.

»Hier ist er«, sagte die Hexe, »und hier ist auch meine blaugewürfelte Schürze.«

Der Soldat kletterte also auf den Baum, ließ sich durch das Loch hinunter und stand nun, wie ihm die Hexe gesagt hatte, in einer großen Halle, wo viele hundert Lampen brannten.

Er öffnete die erste Tür. Huh! da saß der Hund mit Augen so groß wie Tassen und glotzte ihn an.

»Du bist ein netter Kerl!« sagte der Soldat, setzte ihn rasch auf die Schürze der Hexe und nahm aus der Kiste so viel Kupfergeld, als in seine Tasche hineinging. Dann machte er die Kiste wieder zu, setzte den Hund wieder darauf und ging in das nächste Zimmer. Richtig! da saß der Hund mit Augen so groß wie Mühlräder.

»Du solltest mich lieber nicht so starr ansehen«, sagte der Soldat, »die Augen könnten dir sonst weh tun.« Damit setzte er den Hund auf die Schürze der Hexe, als er aber das viele Silbergeld in der Kiste gewahrte, warf er alles Kupfergeld fort und füllte sich die Taschen und seinen Tornister mit lauter Silber.

Dann ging er in die dritte Kammer hinein. O wie schrecklich! der Hund darin hatte wirklich zwei Augen so groß wie der Runde Turm in Kopenhagen, die drehten sich immerfort wie Räder in seinem Kopfe.

»Guten Abend«, sagte der Soldat und griff an seine Mütze; denn einen solchen Hund hatte er noch nie gesehen. Nachdem er ihn aber eine Weile betrachtet hatte, dachte er: »Nun ist's genug!« setzte ihn auf den Boden und öffnete die Kiste. Himmel! Welch eine Menge Gold! Dafür konnte er ganz Kopenhagen und alle Zuckerschweinchen der Kuchenweiber, alle Zinnsoldaten, Peitschen und Schaukelpferde der ganzen Welt kaufen. War das einmal viel Gold! Rasch warf der Soldat all das Silbergeld, womit er seine Taschen und seinen Tornister angefüllt hatte, fort und nahm statt dessen Gold: alle Taschen, der Tornister, die Mütze und die Stiefel wurden damit angefüllt, so daß er kaum noch gehen konnte. Nun hatte er Geld die schwere Menge! Den Hund setzte er wieder auf die Kiste, schlug die Türe hinter sich zu und rief dann durch den Baum hinauf:

»Zieh mich hinauf, alte Hexe!«

»Hast du auch das Feuerzeug?« fragte die Hexe.

»Alle Wetter!« sagte der Soldat, »das habe ich ganz und gar vergessen!«

Darauf wandte er wieder um und holte das Feuerzeug. Nun zog ihn die Hexe empor, und da stand er wieder auf der Landstraße, aber Taschen, Stiefel, Tornister und Mütze ganz voll mit Gold.

»Was willst du denn eigentlich mit dem Feuerzeug?« fragte der Soldat. »Das geht dich nichts an«, sagte die Hexe. »Du hast ja Geld bekommen, gib mir also das Feuerzeug!«

»Nichts da!« sagte der Soldat, »entweder sagst du mir auf der Stelle, was du damit willst, oder ich ziehe meinen Säbel und schlage dir den Kopf ab!«

»Nein«, sagte die Hexe.

Da schlug ihr der Soldat den Kopf ab. Nun lag sie tot da! Er aber band sein Geld in ihre Schürze, nahm das Bündel auf den Rücken, steckte das Feuerzeug in die Tasche und ging geradewegs in die Stadt.

Es war eine schöne, große Stadt, und in dem schönsten Wirtshause kehrte er ein, verlangte die allerbesten Zimmer und bestellte seine Lieblingsspeisen; denn nun war er ja reich, da er so viel Gold hatte.

Bild: Hans Tegner

Dem Hausknecht, der ihm die Stiefel putzte, kam es freilich vor, als seien es merkwürdig schlechte Stiefel für einen so reichen Herrn; denn der Soldat hatte sich noch keine neuen gekauft. Am nächsten Tag jedoch kaufte er sich Stiefel, die sich sehen lassen konnten, und auch feine, elegante Kleider. Nun war aus dem Soldaten ein vornehmer Herr geworden, und die Leute erzählten ihm von all den Herrlichkeiten der Stadt und auch, daß der König eine reizende Tochter habe.

»Wo kann man denn die Prinzessin zu sehen bekommen?« fragte der Soldat.

»Man kann sie gar nicht zu sehen bekommen!« lautete die Antwort. »Sie wohnt in einem großen kupfernen Schlosse, das ringsum von vielen Mauern und Türmen umgeben und beschützt ist. Außer dem König und der Königin darf niemand bei ihr aus- und eingehen; denn es ist prophezeit worden, die Prinzessin werde sich mit einem ganz gewöhnlichen Soldaten verheiraten, und das ist dem König ein schrecklicher Gedanke.«

»Ich möchte sie wohl einmal sehen«, dachte der Soldat, aber dazu konnte er ja, wie schon gesagt, keine Erlaubnis bekommen.

Nun lebte er alle Tage herrlich und in Freuden, ging fleißig ins Theater, fuhr in den königlichen Gärten spazieren und gab den Armen viel Geld. Das war recht gut von ihm, ja, er wußte eben von früher her, wie schwer es ist, wenn man nicht einen roten Heller in der Tasche hat. Er war jetzt reich, hatte seine Kleider und bekam sehr viele Freunde, die ihm alle sagten, er sei ein guter Mensch und ein echter Kavalier. Das behagte dem Soldaten natürlich außerordentlich. Da er aber jeden Tag Geld ausgab und nie etwas einnahm, so hatte er zuletzt nur noch zwei Pfennige übrig und mußte aus den prächtigen Zimmern, die er bisher bewohnt hatte, in ein ganz kleines Dachstübchen ziehen, mußte sich seine Stiefel selbst putzen und sie mit einer Stopfnadel flicken. Aber keiner seiner vielen Freunde besuchte ihn hier, weil man so viele Treppen hinaufsteigen mußte.

Es war ein ganz dunkler Abend, und der Soldat konnte sich nicht einmal ein Licht kaufen. Da erinnerte er sich plötzlich, daß in dem Feuerzeug, das er aus dem hohlen Baume mitgebracht, in den ihm die Hexe hinuntergeholfen hatte, noch ein kleines Lichtstümpchen war. Er holte das Feuerzeug herbei und begann Feuer zu schlagen. Als nun die Funken aus dem Feuerstein flogen, sprang die Türe auf, und der Hund mit Augen so groß wie Tassen, den er dort unten unter dem Baume gesehen hatte, stand vor ihm und sagte: »Was befiehlt mein Herr?«

»Was ist denn das?« sagte der Soldat. »Ei, das ist ja ein famoses Feuerzeug, wenn ich dadurch erlangen kann, was ich will.« – »Verschaffe mir sofort etwas Geld!« befahl er dem Hunde. Schwipp! war der Hund fort, und schwapp! war er wieder da und hielt einen großen Beutel voll Kupfermünzen in seinem Maule.

Nun wußte der Soldat, was das für ein prächtiges Feuerzeug war. Schlug er einmal Feuer, so kam der Hund, der auf der Kiste mit Kupfergeld saß; schlug er zweimal, so kam der, der das Silbergeld hatte; schlug er aber dreimal, so erschien der, der das Gold bewachte.

Jetzt zog der Soldat wieder in die schönen Zimmer hinunter, zeigte sich wieder in feinen Kleidern, und da erkannten ihn auch alle seine guten Freunde gleich wieder und hielten aufs neue große Stücke auf ihn.

Da dachte er einmal: »Es ist doch sonderbar, daß man die Prinzessin gar nicht sehen darf. Jedermann behauptet, sie sei wunderschön. Aber was nützt denn das, wenn sie immer in dem großen kupfernen Schlosse mit den vielen Türmen sitzen muß? Wäre es denn gar nicht möglich, daß ich sie sehen könnte? Wo ist nur mein Feuerzeug?« Nun schlug er Feuer, und flugs erschien der Hund mit den Augen so groß wie Tassen.

Bild: Hans Tegner

»Es ist zwar mitten in der Nacht«, sagte der Soldat, »aber ich möchte eben so schrecklich gerne die Prinzessin, wenn auch nur für einen Augenblick, sehen.«

Der Hund war gleich aus der Türe, und ehe der Soldat sich's versah, kehrte er schon mit der Prinzessin zurück. Schlafend saß sie auf dem Rücken des Hundes und war so schön, daß jedermann gleich sehen konnte, daß es eine wirkliche Prinzessin sei, und der Soldat konnte sich nicht enthalten, sie zu küssen; denn er war eben ein echter Soldat.

Bild: Hans Tegner

Darauf lief der Hund mit der Prinzessin wieder zurück. Als nun am nächsten Morgen der König und die Königin beim Frühstück saßen, sagte die Prinzessin, sie habe in der Nacht einen höchst sonderbaren Traum von einem Hunde und einem Soldaten gehabt; sie sei auf dem Hunde geritten, und der Soldat habe sie geküßt.

»Das wäre ja eine nette Geschichte!« sagte die Königin.

In der nächsten Nacht mußte eine der alten Hofdamen an dem Bette der Prinzessin wachen, um zu sehen, ob es ein wirklicher Traum gewesen sei, oder was es sonst gewesen sein könnte.

Der Soldat aber fühlte eine unwiderstehliche Sehnsucht, die schöne Prinzessin wiederzusehen, und so kam der Hund auch in dieser Nacht, nahm sie und lief so schnell als möglich mit ihr davon. Allein die alte Hofdame zog Wasserstiefel an und lief ebenso schnell hinterher. Als sie nun sah, daß sie in einem großen Hause verschwanden, dachte sie: »Nun weiß ich, wo es ist!« und zeichnete mit einem Stück Kreide ein großes Kreuz an die Tür. Darauf ging sie wieder ins Schloß, legte sich nieder, und nach kurzer Zeit kam auch der Hund mit der Prinzessin wieder. Als er aber sah, daß auf der Türe, wo der Soldat wohnte, ein Kreuz stand, nahm er auch ein Stück Kreide und malte auf alle Haustüren der Stadt Kreuze.

Früh morgens kamen der König und die Königin, die alte Hofdame und alle Offiziere, um zu sehen, wo die Prinzessin gewesen war.

»Da ist es!« sagte der König, als er die erste mit einem Kreuze bezeichnete Türe erblickte.

»Nein, hier ist es, lieber Mann!« sagte die Königin, als sie eine zweite Türe mit einem Kreuze gewahrte.

»Aber da ist noch eins, und noch eins!« riefen alle zusammen; wohin sie blickten, waren Kreuze an den Türen. Da sahen sie wohl ein, daß alles Suchen vergeblich sein würde.

Nun, die Königin war eine äußerst kluge Frau, die mehr verstand, als nur in der Kutsche zu fahren. Sie nahm ihre große goldene Schere, zerschnitt ein Stück Seidenzeug und nähte einen niedlichen, kleinen Beutel, den sie mit feiner Buchweizengrütze füllte und der Prinzessin auf den Rücken band; dann schnitt sie ein kleines Loch in den Beutel, so daß die Grütze den ganzen Weg, durch den die Prinzessin kam, bestreuen mußte.

Nachts kam der Hund abermals, nahm die Prinzessin auf seinen Rücken und lief mit ihr zu dem Soldaten, der sie herzlich lieb gewonnen hatte und für sein Leben gern ein Prinz gewesen wäre, um sie heimführen zu können.

Der Hund merkte nicht, wie die Grütze über den ganzen Weg vom Schlosse bis zu dem Fenster, durch das er mit der Prinzessin zu dem Soldaten hineinstieg, verstreut wurde. Aber der König und die Königin sahen am nächsten Morgen deutlich, wo die Prinzessin gewesen war. Da ergriff man den Soldaten und warf ihn ins Gefängnis.

Da saß er nun. Ach, wie finster und langweilig war es da drin! Überdies sagte man ihm, daß er am nächsten Tage gehenkt werde. Das war keine angenehme Nachricht, und sein Feuerzeug hatte er obendrein daheim im Wirtshause gelassen.

Am nächsten Morgen sah er von seinem kleinen Gitterfenster aus, wie das Volk aus der Stadt strömte, um ihn hängen zu sehen. Er hörte die Trommeln wirbeln und sah die Soldaten vorbeimarschieren. Alles lief nach dem Richtplatze hinaus. Darunter war auch ein Schusterjunge mit Schurzfell und Pantoffeln; er galoppierte so eilig dahin, daß ihm ein Pantoffel abflog und gerade vor der Mauer, wo der Soldat dahintersaß und durch das Gitter hinausschaute, zu Boden fiel.

»Hör' einmal, Schusterjunge!« sagte der Soldat zu ihm, »du brauchst dich nicht so sehr zu beeilen; die Sache geht doch nicht vor sich, ehe ich da bin. Wenn du aber in meine frühere Wohnung laufen und mir mein Feuerzeug holen willst, dann schenke ich dir vier Groschen. Aber du mußt die Beine ordentlich rühren!« Der Schusterjunge wollte natürlich gern die vier Groschen haben, lief pfeilgeschwind in die Wohnung des Soldaten, holte das Feuerzeug, brachte es dem Soldaten und – ja, das werden wir gleich hören.

Außerhalb der Stadt war ein großer Galgen errichtet worden; ringsum standen die Soldaten und viele hunderttausend Menschen. Der König und die Königin saßen auf einem prächtigen Thron, den Richtern und dem ganzen Rate gerade gegenüber.

Schon stand der Soldat oben auf der Leiter. Als ihm aber der Henker den Strick um den Hals legen wollte, sagte er, man erfülle doch einem armen Sünder, der hingerichtet werde, stets noch eine letzte, unschuldige Bitte; er möchte nun gar zu gern noch eine Pfeife Tabak rauchen, denn das sei ja die letzte Pfeife, die er auf dieser Welt bekäme.

Diese Bitte wollte ihm der König nicht abschlagen, und so nahm der Soldat sein Feuerzeug und schlug Feuer: Einmal – zweimal – dreimal! Und siehe! da standen plötzlich alle drei Hunde da: der mit den Augen so groß wie Tassen, der mit den Augen wie Mühlräder und der, dessen Augen so groß waren wie der Runde Turm in Kopenhagen.

»Helft mir, daß ich nicht gehenkt werde!« sagte der Soldat. Da fuhren die Hunde auf die Richter und den ganzen Hof los, ergriffen den einen bei den Beinen, den andern bei der Nase, und warfen sie viele Meter hoch in die Luft, so daß sie beim Niederfallen ganz zerschmettert wurden.

»Ich will nicht!« sagte der König. Aber der größte der Hunde ergriff ihn und auch die Königin und warf sie den andern allen nach. Da erschraken die Soldaten, und alles Volk schrie: »Lieber Soldat, du sollst unser König sein und die schöne Prinzessin zur Frau bekommen!«

Darauf setzte man den Soldaten in des Königs Kutsche, und die drei Hunde tanzten voran und schrien: »Hurra!« Die Knaben pfiffen auf den Fingern, und die Soldaten präsentierten das Gewehr. Die Prinzessin wurde aus dem kupfernen Schlosse geholt und zur Königin erklärt, und das gefiel ihr recht wohl. Die Hochzeit dauerte acht Tage, und die Hunde saßen mit an der Tafel und machten große Augen.

Bild: Hans Tegner
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