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An der Engelsbucht

Konrad Telmann: An der Engelsbucht - Kapitel 1
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typefiction
authorKonrad Telmann
titleAn der Engelsbucht
publisherFrauenverlag
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I.

Die Schatten der Dämmerung huschten bereits um die Stämme der ehrwürdigen Baumriesen des alten Schloßparkes. Ein frischer Abendwind, in dem noch etwas von dem salzduftigen Atem der nahen Nordsee war, rauschte durch die Wipfel. Sonst aber gab es im weiten Umkreis des Herrenhauses kaum einen Laut.

Da schallte, durch den weichen Boden gedämpft, der Hufschlag eines Pferdes aus einer der Alleen herauf, und nun wurde auch der Reiter sichtbar, eine hochgewachsene, jugendkräftige Männergestalt, die straff und elastisch im Sattel saß. Die Sonnenbräune seines Antlitzes ließ unschwer den arbeitsfreudigen Landwirt erkennen, den es nicht verdrießt, in Wind und Wetter draußen auf dem Felde selbst nach dem Rechten zu schauen. Aber in diesem Gesicht waren zugleich feine, durchgeistigte Züge, die kaum einen Zweifel lassen konnten, daß es für den Gutsherrn von Hardinghof auch noch andere Interessen gab als die Sorge um gute Ernten und die Gesunderhaltung des Viehstandes.

Die Zigarre zwischen den Lippen, trabte der Reiter gemächlich dahin wie einer, der des rechtschaffen vollbrachten Tagewerkes froh ist. Hell und frisch klang seine Stimme, als er den grauköpfigen Diener anrief, den seine Augen zwischen Busch und Strauch auf einem der Fußwege des Parkes erspäht hatten.

»He, Klaus – komm doch mal her, mein Alter! Da du vermutlich auf dem Weg nach dem Schloß bist, kannst du eine Bestellung von mir ausrichten.«

Der Mann hatte sich beeilt, dem Ruf des Gebieters Folge zu leisten. Er war wohl schon über die sechzig hinaus, aber eine jener gedrungenen, knorrigen Gestalten, wie sie besonders in den holsteinischen Marschen zu Hause sind. »Zu Befehl, Herr Holdheim«, sagte er mit dem breiten Tonfall seines heimatlichen Dialekts. »Eine Bestellung an die gnädige Frau Mutter – nicht wahr?«

»Ja, Alter! Ich habe sie seit heute morgen nicht gesehen, der Weg vom Vorwerk ist zu weit und die Arbeit zu dringend, als daß ich zum Mittagessen hätte nach Hause kommen können, und ich möchte jetzt vor allem von dir hören, wie es meiner Mutter geht. Als ich sie verließ, wollte mir ihr Aussehen gar nicht gefallen.«

Klaus Deckert wiegte den grauen Kopf.

»Ja, Herr Holdheim, das mögen Sie wohl sagen. Mir gefällt es schon lange nicht, und gerade heute schien die gnädige Frau Mutter gar nicht recht wohl zu sein. Ich habe mich wahrhaftig gewundert, daß sie die Jungfer fortgeschickt hat, um ihren Bruder drüben im Dorf zu besuchen.«

Von Erich Holdheims Gesicht war mit einemmal all die sonnige Heiterkeit verschwunden, die es noch soeben überstrahlt hatte.

»Wie? Sie ist ganz allein? Und du findest sie heute kränker als gewöhnlich? Aber weshalb ist denn niemand gekommen, um mich davon zu benachrichtigen?«

»Nein, Herr Holdheim, das ging nicht. Die gnädige Frau Mutter würde gewiß sehr böse geworden sein, wenn sich einer von uns dergleichen hätte einfallen lassen. Und sie ist ja auch nicht eigentlich krank, so was man gewöhnlich unter Kranksein versteht. Sie geht herum und sieht überall nach dem Rechten wie jemand, der ganz gesund ist. Aber es ist etwas so Wunderliches in ihrem Aussehen – und dann diese Aufregung – kein Mensch kann ihr was recht machen, während sie doch sonst gegen jedermann die Freundlichkeit und Güte selbst gewesen ist.«

»Na, laß gut sein, Klaus«, unterbrach Erich den Redestrom des Alten. »Geh jetzt nach dem Schloß, mich anzumelden. Ich reite noch auf einen Augenblick nach dem Wirtschaftshof hinüber, weil ich dem Inspektor etwas Wichtiges zu sagen habe. In längstens einer Viertelstunde bin ich zu Hause.«

Er ritt weiter, während der Diener einen der schmalen Fußpfade einschlug. Erich Holdheim hatte die Zigarre weggeworfen, und ein Schatten ernster Sorge lag auf seinem Gesicht. Da fuhr er plötzlich betroffen aus seinem Nachdenken empor. Er hatte den scharfen, dumpfen Knall eines Schusses gehört, und dieser Schuß mußte ganz in seiner Nähe, in dem Teil des Parkes, der zwischen ihm und dem Herrenhause lag, abgefeuert worden sein.

Was hatte das zu bedeuten? Abgesehen davon, daß es hier irgendwelches jagdbare Wild kaum gab, hätte jedenfalls niemand das Recht gehabt, im Schloßpark von Hardinghof zu jagen. Von einer unbestimmten Furcht, von der bangen, beklemmenden Ahnung eines Unglücks ergriffen, gab Erich seine Absicht auf, nach dem Wirtschaftshof hinüber zu reiten, und wandte sein Pferd vielmehr nach der entgegengesetzten Richtung, dem Herrenhause, zu.

Noch war er um ein gutes Stück von demselben entfernt, als er das Krachen und Brechen von Zweigen hörte und die keuchende, atemlose Stimme des alten Klaus an sein Ohr schlug:

»O Herr, um Gotteswillen – kommen Sie – kommen Sie schnell! Es hat sich was Schreckliches zugetragen.«

In derselben Sekunde noch war Erich Holdheim aus dem Sattel.

»Klaus«, rief er, den Arm des Dieners mit beiden Händen ergreifend. »Meine Mutter –«

Aber der Alte wiederholte nur im Ton des tiefsten Jammers:

»Kommen Sie, Herr – kommen Sie! Sie müssen es selber sehen.«

Was er auch Fürchterliches erwartet haben mochte, auf das Bild, das sich wenige Minuten später seinen Blicken darbot, war Holdheim doch nicht gefaßt gewesen. Klaus hatte ihn zu einem kleinen, halb offenen Kiosk geführt, der sich inmitten dieses wenig gepflegten und selten betretenen Parkabschnittes erhob. Und das erste, was die entsetzten Augen des jungen Gutsherrn dort gewahrten, war der anscheinend leblose Körper eines elegant gekleideten Mannes, der, lang ausgestreckt, das Gesicht nach unten gekehrt, auf dem moosigen Waldboden lag. Er hatte die rechte Hand in das Haar des Hinterkopfes gekrallt und die Finger waren mit Blut besudelt.

Erich würde geglaubt haben, einen unglücklichen Selbstmörder vor sich zu sehen, wenn nicht da noch etwas anderes gewesen wäre. Und dies andere, das seinen Herzschlag stocken machte und einen Schauer kalten Entsetzens durch seinen Körper rieseln ließ, war der Anblick einer schlanken, dunkel gekleideten Frau mit schon ergrauendem Haar und wachsbleichem, aber noch immer wunderschönem Gesicht, in dem zwei große, dunkle Augen mit seltsamem, flackerndem Feuer brannten.

Die Frau stand auf der obersten Stufe der kleinen Treppe, matt und hinfällig an den Türpfosten gelehnt. Ihr Kopf war gegen die linke Schulter hin gesunken, wie wenn sie nicht mehr Kraft genug hätte, ihn aufrecht zu tragen. Ihre Arme hingen schlaff am Körper nieder, die schmalen Finger ihrer rechten Hand aber umklammerten eine Pistole.

»Mutter!« schrie Holdheim. »Um Gotteswillen – was ist hier geschehen?«

Auf den Klang seiner Stimme hin erhob die Frau den Kopf und ein irres Lächeln huschte über ihr farbloses Gesicht. Er wollte zu ihr hinaufeilen, doch der alte Diener hielt ihn zurück.

»Still, Herr«, raunte er. »Nur kein Geschrei und kein lautes Wort! Die gnädige Frau muß fort von hier – schnell fort ins Haus, bevor irgendein anderer dazukommt. Ich konnte sie nicht bewegen zu gehen, aber ich hörte den Hufschlag Ihres Pferdes, und darum lief ich, Sie zu rufen. Sie müssen sie wegbringen, auf welche Art es auch sei.«

Erich verstand den Ausdruck verzweifelter Angst, der in der Stimme des Mannes zitterte; aber er wandte sich trotzdem jetzt nicht zu seiner Mutter, sondern kniete neben dem Körper des Hingestreckten nieder. Behutsam erhob er den blutüberströmten Kopf und wandte ihn zur Seite, um einen Blick auf das Gesicht werfen zu können. Ein verzerrtes Totengesicht war es, das ihn aus verglasten Augen anstarrte. Mit einem Aufschrei fuhr Erich zurück.

»Arthur von Hagen!« stieß er hervor, und in seinen Zügen war es zu lesen, daß er über den Hergang des Dramas, das sich hier abgespielt haben mußte, nun mit einemmal völlig im klaren war. Wohl mußte diese Erkenntnis ihn furchtbar erschüttert haben, denn es schien, als sei auch der letzte Blutstropfen aus seinem Antlitz gewichen; aber sie hatte ihm unverkennbar zugleich auch seine Geistesgegenwart und Entschlossenheit zurückgegeben.

»Hier kann niemand mehr helfen«, sagte er, gegen Klaus Deckert gewendet, halblaut, indem er sich erhob. »Nichtsdestoweniger müssen wir darauf bedacht sein, so schnell als möglich einen Arzt zur Stelle zu schaffen. Der Wagen des Doktor Mörner begegnete mir, als ich vom Vorwerk herüberkam. Vielleicht ist er noch im Dorf. Setz' dich auf mein Pferd, Klaus, und sieh zu, daß du ihn schleunigst herbringst.«

Der alte Mann, der am ganzen Leibe bebte, bedachte sich noch, zu gehorchen.

»Aber der Tote braucht doch keinen Doktor mehr, Herr Holdheim, und vielleicht ist es besser, wenn ich Ihnen behilflich bin, die gnädige Frau Mutter –«

Mit einer Handbewegung schnitt ihm der Gutsherr die Weiterrede ab.

»Für meine Mutter sorge ich schon selbst, Klaus! Geh und tu, wie ich dir sage!«

Und während sich der Diener ohne weiteren Widerspruch entfernte, stieg der Gutsherr die Stufen zu der Tür des Kiosks empor, wo die Frau noch immer apathisch lehnte, wie wenn alles, was sich da um sie her vollzog, für sie ohne Bedeutung und Interesse sei. In weichem, zärtlichem Ton, in dem so wenig etwas von einem Vorwurf als von einer Frage war, redete er sie an.

»Laß uns jetzt ins Haus gehen, Mutter; dies hier ist kein Aufenthalt für dich. Gib mir die Pistole; du willst doch nicht, daß jemand sie in deinen Händen sieht?«

»Nein«, flüsterte sie, indem sie ihm langsam die Waffe reichte; und während wieder jenes schreckliche blöde Lächeln über ihr Gesicht irrte, fügte sie hinzu:

»Aber es ist gut so, mein Sohn! Nun ist alles gut. Deines Vaters Ehre und den Ruf deiner Mutter – niemand wird sie jetzt noch antasten können. Ah, wie mir leicht ums Herz ist! Ja, nun ist alles gut.«

Ihre Zunge war schwer. Mit sichtlicher Anstrengung nur brachte sie die Worte heraus, und jetzt fuhr sie sich ein paarmal mechanisch mit der Hand über die Stirn, als ob sie da etwas wegwischen müßte. Holdheims Lippen zuckten in namenlosem Schmerz; aber er verlor nicht für einen Augenblick seine feste Haltung. Mit sanfter Gewalt zog er den Arm der Unglücklichen unter den seinen.

»Komm, liebste Mutter, du bist angegriffen – du bedarfst vor allem der Erholung und Ruhe.«

»Ja – Ruhe«, wiederholte sie mit mattem Kopfnicken. »Ich fühle eine so seltsame Leere da oben – eine so seltsame Leere –«

Sie ließ sich ohne Widerstand von ihm über die Stufen hinabführen, und ängstlich war Erich darauf bedacht, ihr im Vorüberschreiten durch seine eigene Gestalt den Anblick des Toten zu entziehen. Aber es hätte allem Anschein nach dieser Vorsicht nicht einmal bedurft. Die dunklen Augen der Frau starrten vor sich hinaus mit einem Ausdruck, der es zweifelhaft ließ, ob sie überhaupt etwas sahen.

Niemand begegnete ihnen auf ihrem Weg zum Herrenhaus, das sie durch den hinteren, auf eine Terrasse mündenden Eingang betraten. Erich, der seine Mutter schon während des letzten Teils ihrer Wanderung fast hatte tragen müssen, nahm die zierliche Gestalt jetzt ohne weiteres in seine Arme und legte sie sanft auf ein Ruhebett in ihrem Schlafzimmer nieder. Auch hier drinnen hatte sich bis jetzt kein menschliches Wesen gezeigt. Es war alles wie ausgestorben. Nun aber schrillte der Klang der Glocke, die der Gutsherr in Bewegung gesetzt hatte, durch das Haus, und wenige Minuten später erschien mit erschrockenem Gesicht eines der Mädchen auf der Schwelle.

»Meine Mutter ist erkrankt«, sagte Erich. »Sie bedarf eines weiblichen Beistandes. Ist die Jungfer noch nicht zurück?«

»Nein, gnädiger Herr – aber vielleicht kann ich –«

»Ja, kommen Sie her und lösen Sie die Kleidungsstücke. Wir müssen sie so bequem als möglich betten. Ich hoffe, daß der Arzt bald zur Stelle sein wird.«

Willenlos ließ Frau Holdheim alles mit sich geschehen. Anfänglich bewegte sie wohl noch die Lippen, aber es waren nur undeutlich geflüsterte, zusammenhanglose Worte, die dabei vernehmlich wurden, und in dem Moment, wo sie in die Kissen des rasch hergerichteten Bettes sank, zu dem Erich sie behutsam hinübergetragen, fielen die Lider wie zum Schlummer oder zu einer tiefen Ohnmacht über die Augen.

»Bleiben Sie hier, bis ich zurückkehre«, befahl Erich dem Mädchen, »wenn Sie irgend einer weiteren Hilfe zu bedürfen glauben, mögen Sie klingeln.«

Damit ging er hinaus und durch die beiden anstoßenden Räume in sein Arbeitszimmer. Über dem Schreibtisch war eine Waffentrophäe an der Wand befestigt, und eine Lücke darin zeigte die Stelle an, von der seine Mutter die Pistole genommen hatte. Er brachte sie wieder an seinen Platz; dann preßte er beide Fäuste gegen die Schläfen und starrte minutenlang wie geistesabwesend vor sich hin. Ein qualvolles Stöhnen entrang sich seiner Brust, und seine hohe Gestalt sank wie gebrochen in sich zusammen.

Aber dieser Zustand der Schwäche währte nicht lange. Mit einer energischen Zusammenraffung seiner Willenskraft schüttelte Erich ihn von sich ab und kehrte in das Schlafgemach seiner Mutter zurück, die noch immer still und bleich wie eine Tote in den Kissen ruhte. Er blieb neben ihrem Bett sitzen, bis nach einer halben Stunde der Arzt erschien. Stumm drückte der weißhaarige Doktor Mörner dem Gutsherrn die Hand. Er hatte die Leiche bereits besichtigt und seine Anordnungen getroffen. Nun trat er an das Lager der Frau Holdheim, und sein Gesicht wurde noch um vieles ernster, während er sie betrachtete. Mit leiser Stimme richtete er einige Fragen an Erich; dann, nachdem er Puls und Herzschlag der Patientin untersucht hatte, winkte er ihm mit den Augen, ihm in das Nebenzimmer zu folgen.

»Nun, Doktor, es steht schlimm – nicht wahr? Sagen Sie mir die ganze Wahrheit – ich bin darauf gefaßt, sie zu hören.«

»Ich kann im Augenblick weder eine sichere Diagnose stellen noch etwas über den mutmaßlichen Verlauf der Krankheit vorhersagen, mein lieber Herr Holdheim, aber ich fürchte – ich fürchte, wir haben es mit einem schweren Leiden zu tun. Sorgen Sie für unbedingte Ruhe und für eine geschulte Pflegerin – das ist im Moment alles, was wir tun können.«

»Und der – der Tote?« fragte Erich mit sichtlicher Überwindung.

»Ich habe die Leiche an Ort und Stelle liegen lassen – der gerichtlichen Untersuchung wegen. Sie glauben natürlich an Selbstmord?«

Der Gutsherr vermied es, den Arzt anzusehen, während er mit einem Achselzucken antwortete: »Ich denke, wir müssen es wohl den Behörden überlassen, den rätselhaften Vorfall aufzuklären.«

»Jedenfalls ein sehr peinliches Ereignis, das Ihnen eine Menge Scherereien verursachen wird. Aber verzeihen Sie, ich muß fort – man erwartet mich noch bei einem Schwerkranken. Wenn ich es irgendwie ermöglichen kann, sehe ich vor Einbruch der Nacht noch einmal bei Ihnen nach.«

Der alte Herr hatte es heute merkwürdig eilig. Aber Erich machte keinen Versuch, ihn aufzuhalten. Schweigend griff er nach Mütze und Reitpeitsche, die er vorhin auf einen Stuhl geworfen hatte. Als er auf die Terrasse hinaustrat, kam ihm Klaus Deckert entgegen.

Ihre Blicke trafen sich, und sie hatten einander ohne Worte verstanden.

»Der Braune ist noch gesattelt, Herr Holdheim – soll ich ihn in den Stall führen lassen?«

»Nein, Klaus, ich will sogleich in die Stadt, um selbst die Anzeige zu erstatten. Du hast doch geschwiegen?«

»Herr«, sagte Klaus, und es klang wie schmerzlicher Vorwurf aus seiner Stimme, »ehe ich etwas sagte, hundertmal eher wollte ich sterben.«

Erich reichte ihm die Hand.

»Ich habe es nicht anders von dir erwartet, mein Alter! Du und ich, wir müssen eben für meine unglückliche Mutter tun, was in unseren Kräften steht.«

Wenige Minuten später verhallte der Hufschlag seines davongaloppierenden Pferdes in der Ferne.

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