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Amalie Fürstin von Gallitzin

Hanny Brentano: Amalie Fürstin von Gallitzin - Kapitel 5
Quellenangabe
authorHanny Brentano
titleAmalie Fürstin von Gallitzin
publisherHerdersche Verlagshandlung
year1910
correctorJosef Muehlgassner
senderwww.gaga.net
created20170513
projectidc4ba34d1
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Franz Freiherr von Fürstenberg.

Franz Friedrich Wilhelm Maria von Fürstenberg war der Sproß eines alten westfälischen Adelsgeschlechts, dessen Besitztümer von der Weser bis über die Maas reichten und dessen Söhne sich große Verdienste um Kirche und Vaterland erworben hatten. Er wurde im väterlichen Hause auf dem Stammgute Herdringen bei Arnsberg, auf welchem er am 7. August 1729 das Licht der Welt erblickt hatte, von tüchtigen Privatlehrern auf das Hochschulstudium vorbereitet. Mit 17 Jahren kam er gleichzeitig mit seinem jüngeren Bruder Franz Egon, dem nachherigen Fürstbischof von Paderborn und Hildesheim, zu den Jesuiten nach Köln, bei denen er zwei Jahre hindurch Vorlesungen über Philosophie hörte, um dann seinen Studien auf den Universitäten Köln, Salzburg und Rom fortzusetzen. Die ihm vom Papst Benedikt XIV. verliehenen Dompräbenden in Münster und Paderborn verlangten seine Rückkehr in die Heimat (etwa 1750), wo er sich nun abwechselnd bald in der einen bald in der andern der beiden genannten Städte aufhielt. Nach Ausbruch des Siebenjährigen Krieges bot Fürstenberg, der 1757 die niedern Weihen und das Subdiakonat empfangen hatte, erfüllt von Tatendurst und tiefem Mitgefühl mit dem von feindlichen Kriegsscharen überfluteten Münsterlande, dem Hochstift seine Dienste an, die gern angenommen wurden. Da der junge Domherr der französischen und englischen Sprache kundig war und sich durch sicheres, weltgewandtes Auftreten auszeichnete, wurde er als Vermittler zwischen den beiden feindlichen Lagern verwendet. Diese Stellung gab ihm wiederholt Gelegenheit, sein Vaterland vor noch drückenderen Lasten zu bewahren, und war zugleich, indem sie ihn mit manchem bedeutenden Politiker der Zeit zusammenführte, eine gute Vorbereitung für die Aufgabe, die seiner noch im Staate harrte.

Am 6. Februar 1761 starb Kurfürst Klemens August von Köln, Fürstbischof von Paderborn, Hildesheim und Münster. Zu seinem Nachfolger bestimmte das Kölner Domkapitel den Domdechanten Grafen Maximilian Friedrich von Königseck-Rothenfels, das Hochstift Münster aber, dem damals schon die Säkularisierung drohte, konnte ihn erst anderthalb Jahre später, am 16. September 1762, zum Landesherrn wählen. Fürstenberg, der für die Wahl des neuen Kurfürsten eifrig tätig gewesen war, wurde trotz seines anfänglichen Sträubens von Maximilian Friedrich zum Geheimen Konferenzrat und Minister des Münsterlandes und einige Jahre später zum Generalvikar ernannt.

Das Land blutete damals aus tausend Wunden. Während des Krieges war es von Freund und Feind besetzt, beraubt, verheert worden, viele Menschenleben waren hingeopfert, Handel und Gewerbe lagen danieder, Kriegskontributionen und Teuerung hatten ganze Stadt- und Landgemeinden ebenso wie einzelne Familien in Schulden gestürzt; der Gesamtverlust des Hochstifts an Geld und sonstigem Besitz wurde auf 4½ Millionen Reichstaler geschätzt. Da fand der neue Minister denn Arbeit genug, wenn er dem Elend ringsumher abhelfen wollte. Er tat dies mittels so weiser Verwaltungsmaßregeln, daß der Zweifel, mit dem anfänglich manche Kreise seiner Tätigkeit entgegensahen, sich allmählich in allgemeines Vertrauen verwandelte. Dankbar empfanden es besonders die ärmeren Bevölkerungsschichten, daß Fürstenberg sie mit neuem Steuerdruck nach Möglichkeit verschonte und zur Tilgung der Schuldenlast des Landes die bessersituierten Klassen in Anspruch nahm, ohne sich um deren Unzufriedenheit zu kümmern. Nach wenigen Jahren schon machte sich im Münsterlande allüberall neues Leben bemerkbar: ausgedehnte Sümpfe und Einöden, die bisher nicht den geringsten Nutzen getragen hatten, wurden auf Fürstenbergs Veranlassung entwässert und angebaut; schlechte Wege waren ausgebessert worden, neuangelegte Straßen durchzogen die Fluren, die bald wieder in früherer Fruchtbarkeit prangten. Mit verdoppeltem Fleiß arbeiteten die Bauern in Hof und Feld, denn der Generalvikar hatte, trotz des Widerspruchs, den der mächtige Landadel dagegen erhob, durch Regelung des Verhältnisses zwischen Bauern und Gutsherrn und durch Einschränkung des Frondienstes viel zur Verbesserung der Lage des Bauernstandes beigetragen. Aber auch Handel und Gewerbe wurden durch mancherlei Begünstigungen und Erleichterungen neu belebt. In den Dörfern entwickelte sich die lange arg vernachlässigte Leinwandweberei, in den Städten entstanden Fabriken und industrielle Unternehmungen verschiedenster Art, deren Erzeugnisse die Konkurrenz mit ausländischen Waren siegreich bestanden. Vor allem hob sich Münster, die Hauptstadt des Landes. Fürstenberg ließ die alten Festungswerke abtragen, die Wälle in wohlgepflegte Promenaden, die Gräben in schöne Gartenanlagen verwandeln, dadurch Hunderten von Arbeitern Verdienst verschaffend. An Stelle der während des Krieges zerstörten oder niedergebrannten Häuser wurden stattliche Neubauten aufgeführt, unter denen besonders das fürstliche Schloß, das Theater und das Gymnasium bewundert wurden. Um die Baulust der Bürger zu reizen, setzte Fürstenberg Prämien aus für die schönsten und allen Anforderungen der Zeit am besten entsprechenden Häuser, auch begründete er eine Feuerversicherungsanstalt, die den Hausbesitzern die Angst vor neuen Verlusten benahm. Die rege Bautätigkeit lockte aus dem Auslande zahlreiche Architekten, Maler, Bildhauer, Maurer, Tischler etc. herbei, wodurch die einheimischen Künstler und Handwerker zu ernstem Wettkampf angespornt wurden. Daß auch neues literarisches Leben in der alten Stadt erwachte, beweisen die vielen in jenen Jahren begründeten Buchhandlungen und Druckereien, sowie eine Menge neuer Zeitungen, Zeitschriften, Kalender, belehrender und unterhaltender Schriften.

Nicht allein Armut und Not waren während der Kriegsjahre über das Land gekommen – es hatten sich in Gefolgschaft auch Landstreicherei, Bettel, Müßiggang, Aberglauben, Betrug und ähnliche Übelstände eingeschlichen, gegen die Fürstenberg durch zweckdienliche polizeiliche Maßnahmen und sanitäre Vorschriften ankämpfte. Die Justizverwaltung wurde verbessert, eine Medizinalordnung entworfen, die dem Unwesen der Quacksalber und Wunderdoktoren ein Ende machte und als ein Muster ihrer Art von manchen andern deutschen Städten übernommen wurde. – Um einer Wiederkehr des erlittenen Unglücks nach Kräften vorzubeugen, bekümmerte der Generalvikar sich auch um die Ausgestaltung des Militärwesens mit einer Umsicht und einem Scharfsinn, die den Beifall und die Bewunderung erfahrener Kriegsmänner hervorriefen, während es ihm anderseits gerade auf diesem Gebiete auch nicht an Gegnern und Spöttern fehlte, die ihm manche Schwierigkeiten in den Weg legten. Derlei Anfeindungen störten jedoch weder Fürstenberg selbst noch den Kurfürsten, der in dessen Kenntnisse und Vaterlandsliebe unbedingtes Vertrauen setzte und ihm wiederholt Dank und Anerkennung aussprach.

Eine der am schwersten durchzuführenden, aber in ihren Folgen bedeutsamsten Reformen Fürstenbergs, die seinen Ruf recht eigentlich begründet und ihn auch der Nachwelt unvergeßlich gemacht hat, ist seine Neuordnung des gesamten Schulwesens, seine Sorge für eine gute Volkserziehung zum Zweck der Heranbildung tüchtiger Staatsbürger. Sein Plan war, den gesamten öffentlichen Unterricht, der unter seinem Vorgänger sehr vernachlässigt worden war, einer durchgreifenden Umwandlung zu unterwerfen. Alle Unterrichts- und Erziehungsanstalten des Landes sollten gleichsam ein Ganzes bilden, dessen einzelne Teile – Volksschule, Gymnasium, Universität, Priester- und Lehrerseminar, Militärakademie – sich gegenseitig ergänzen sollten. Mit der Reform des Gymnasiums wurde der Anfang gemacht. Nach mehrjährigem Studium aller in Betracht kommenden Werke, mündlichen und schriftlichen Beratungen mit hervorragenden Gelehrten und erfahrenen Schulmännern der Heimat und des Auslandes und vielfachen praktischen Versuchen war Fürstenberg sich darüber klar geworden, in welcher Weise seine Ideen sich am besten durchführen ließen; im Jahr 1776 erschien dann seine berühmt gewordene »Verordnung, die Lehrart in den unteren Schulen des Hochstifts Münster betreffend«, die von ihm unter Mitwirkung mehrerer Professoren entworfen, von dem damaligen Regierungsassessor und späteren Professor der Rechtswissenschaft Dr. Sprickmann ausgearbeitet und vom Kurfürsten »als beständiges Gesetz für die Schulen des Hochstifts Münster« anerkannt worden war.

Die neue Schulordnung erregte weit über die Grenzen Westfalens hinaus Aufsehen und Bewunderung. Sie bezeichnete im Gegensatz zu der damaligen allgemeinen Auffassung als die wichtigste Aufgabe des Unterrichts weniger die Anhäufung einer bestimmten Summe von Kenntnissen, als die Ausbildung des Geistes und Gemütes, die Entwicklung der Denkfähigkeit, die es jedem Zögling ermöglichen sollte, sich sowohl im praktischen Leben als im Reich der Wissenschaften »mit klarer Einsicht, mit Treue und Rechtschaffenheit zu benehmen«. Frühzeitig sollte der Schüler gelehrt werden, den ganzen Umfang seiner Pflichten zu umfassen und in ihrer Erfüllung wahre Glückseligkeit zu finden, »damit ihm Pflicht zur Neigung und Tugend zur Gewohnheit werde«. Wie Fürstenberg selbst, nach den Worten Joseph Gallands, »ein gläubiger, tiefreligiöser Mensch, ein scharfer, philosophischer Kopf, eine im edelsten Sinne des Wortes ideal angelegte Natur war, ein Geist, der über das Alltägliche hinaus und höher dachte als die Menge, der in das Innere der Dinge drang und nichts mehr haßte als Form ohne Inhalt, als blinkende Geistesschätze, die bloß im Gedächtnisse beschlossen und nicht auch tief im Schachte des sinnenden Verstandes geborgen liegen«, – so kamen auch in seiner Schulordnung die christliche Grundlage und der religiöse Endzweck, das ideale Streben nach Vervollkommnung aller Seelen- und Geisteskräfte zum Ausdruck. »Die Liebe zur Religion und zur Tugend muß im Herzen des Zöglings selbst Leidenschaft werden, wenn sie seinen übrigen Leidenschaften das Gleichgewicht halten soll«, lautete einer der darin ausgesprochenen Leitgedanken. Sogar die Gegner Fürstenbergs mußten zugestehen, die neue Schulordnung sei, trotz einiger schwer zu vermeidender Mängel, ein vortreffliches Werk von geradezu klassischer Form und echt philosophischem Geiste und verdiene Nachahmung zu finden. Es dauerte denn auch nicht lange, bis in andern Ländern – katholischen wie protestantischen – Verordnungen erschienen, in denen der Einfluß der Fürstenbergschen Ideen deutlich erkennbar war. Auch die auf seine Veranlassung für die münsterländischen Gymnasien verfaßten Lehrbücher wurden bald in auswärtigen Schulen eingeführt.

Nachdem so durch die Ausgestaltung des Gymnasiallehrplans der Grundstein zu der allgemeinen Reform des Unterrichtswesens gelegt war, wandte Fürstenberg seine Hauptaufmerksamkeit den Hochschulen zu. Im Herbst 1776 konnte das bischöfliche Priesterseminar eröffnet werden, und im Frühling 1780 ging nach Überwältigung zahlloser Schwierigkeiten der langjährige Wunsch der Münsteraner nach einer eigenen Universität in Erfüllung. Die Professoren, deren Zahl anfänglich nur zehn betrug, hatte Fürstenberg nicht aus der Ferne berufen, sondern unter den Söhnen des Landes ausgewählt und zum Teil auf seine eigenen Kosten ausbilden lassen. Als ein Beweis seines Scharfblicks bei dieser Wahl kann es gelten, daß die neue Universität bald neben den ältesten und berühmtesten Hochschulen Deutschlands und Englands genannt wurde.

Die so erfolgreiche Tätigkeit Fürstenbergs auf allen Gebieten ließ in dem bereits alt und kränklich gewordenen Kurfürsten Maximilian Friedrich den Wunsch entstehen, das Land bei seinem Tode der Regierung seines trefflichen Ministers anvertrauen zu dürfen. Auch der größte Teil der Bevölkerung sah seinen zukünftigen Regenten in Fürstenberg, und dieser selbst machte kein Hehl daraus, daß er eine auf ihn fallende Wahl gern annehmen würde, in der Hoffnung, seiner geliebten Heimat als Landesherr noch besser dienen zu können denn als Minister. Der kaiserliche Hof zu Wien aber setzte es in Verfolgung seiner politischen Interessen durch, daß noch bei Lebzeiten des Kurfürsten der Erzherzog Maximilian Franz, der jüngste Sohn der Kaiserin Maria Theresia, zu dessen Koadjutor erwählt wurde (1780). Fürstenberg selbst hatte sich schließlich nach längerem Widerstande der Gegenpartei angeschlossen, um das Land vor den unglücklichen Folgen einer Doppelwahl zu behüten. Es wartete seiner aber eine noch herbere Enttäuschung, die er mit der gleichen Seelenruhe und Ergebenheit trug: Wenige Wochen nach der Koadjutorwahl wohnte er, wie das häufig der Fall war, einer öffentlichen Prüfung bei, als ihm ein Schreiben des Kurfürsten überbracht wurde, in welchem die Aufforderung an ihn gestellt ward, seine Stellung als Minister aufzugeben. Fürstenberg las den Brief ohne ein Zeichen der Erregung, steckte ihn zu sich und examinierte dann ruhig weiter, als hätte er eine ganz gleichgültige Mitteilung erhalten. Zu Hause angelangt, reichte er sofort das Entlassungsgesuch ein, bat darin jedoch, das Generalvikariat und die Leitung des Schulwesens behalten zu dürfen. Die Erfüllung dieser Bitte entschädigte ihn für die erlittene Ungerechtigkeit, war er sich doch bewußt, somit seinem Vaterlande noch weiter von großem Nutzen sein zu können. »Ich werde jetzt meine ganze Achtsamkeit auf das Geistliche, auf das Erziehungs- und vielleicht auf das Medizinalwesen verwenden«, schrieb er damals an seinen Bruder; »Menschen bilden bleibt allzeit die wichtigste Staatsangelegenheit; ungeachtet es von unsern Staatsmännern großenteils verkannt wird, so erkannten es die Alten und unter den Neueren die Größten desto besser.« – Weder jetzt noch später, als nach dem Tode des alten Kurfürsten (1784) der junge, ihm nicht wohlgesinnte Koadjutor, Erzherzog Maximilian Franz, die Regierung antrat, kam ein Wort der Anklage über Fürstenbergs Lippen; nie schloß er sich den Gegnern des Erzherzogs an, sondern bemühte sich vielmehr nach Kräften, allen Parteihader zu verhüten und dem Lande Frieden und Einigkeit zu erhalten.

siehe Bildunterschrift

Franz von Fürstenberg.
Nach einem Stich von C. W. Bock

Die Befreiung von den Regierungsgeschäften gewährte Fürstenberg genügende Muße, sich ganz der Vollendung seines Lebenswerkes, der Umgestaltung des Unterrichtswesens, zu widmen. Mit dem für die höheren Schulen Geleisteten konnte er wohl zufrieden sein, nun galt es noch, auch die über alle Maßen verwahrlosten Volksschulen einer gründlichen Reform zu unterziehen, um auch die Kinder der unteren Bevölkerungsschichten zu verständigen, gottesfürchtigen und tugendhaften Menschen heranbilden zu können. Vor allem mußte dem Mangel an tüchtigen Lehrern abgeholfen werden. Zu diesem Zweck begründete Fürstenberg eine Art Lehrerseminar, die sogenannte Normalschule, in der angehende oder auch schon angestellte Lehrer Anleitung im Unterrichten erhielten. Im Herbst 1801 erließ er dann nach ebenso gründlichen Vorarbeiten, wie er sie vor der Umgestaltung des Gymnasiums gemacht hatte, eine »Verordnung für die deutschen und Trivialschulen des Hochstifts Münster«, in welcher den Elementarlehrern der Stadt- und Landschulen unter sorgfältiger Anpassung an die Verhältnisse des Landes Vorschriften über die Einteilung der Lehrgegenstände, die Art der Unterweisung, die Behandlung der Schüler etc. gegeben wurden. Der Schulbesuch, der von den Bauern bis dahin fast nur als Strafe für unartige Kinder angesehen worden war, wurde nun allen Kindern vom 7. bis zum 14. Jahr zur Pflicht gemacht.

So hatte Fürstenberg seinen Plan, festen Grund zu legen für die zweckmäßige Ausbildung der Jugend seines Heimatlandes und dadurch beizutragen zu der Erziehung des ganzen Menschengeschlechts, erfolgreich durchgeführt. Das Bewußtsein, seine ganze Kraft der Förderung der Religion, der Geistesbildung, der vaterländischen Gesinnung und des leiblichen Wohls des seiner Leitung anvertrauten Volkes geweiht zu haben, verschönte sein Alter, dessen Beschwerden ihn 1807 veranlaßten, das Generalvikariat niederzulegen. Drei Jahre darauf, am 16. September 1810, starb der edle Mann, der einer der Klügsten und Besten seiner Zeit gewesen. Ein lebensgroßes Bronzestandbild, 1875 auf dem Domplatz zu Münster errichtet, ist das äußere Zeichen des Dankes, den das Münsterland ihm als einem seiner größten Söhne schuldet.

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