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Allgemeine Geschichte der Literatur des Mittelalters im Abendlande, Band 1

Adolf Ebert: Allgemeine Geschichte der Literatur des Mittelalters im Abendlande, Band 1 - Kapitel 43
Quellenangabe
typetractate
booktitleAllgemeine Geschichte der Literatur des Mittelalters im Abendlande, Band 1
authorAdolf Ebert
year1971
firstpub1889
publisherAkademische Druck- u. Verlagsanstalt
addressGraz
titleAllgemeine Geschichte der Literatur des Mittelalters im Abendlande, Band 1
pages667
created20120824
sendergerd.bouillon@t-online.de
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Dreizehntes Kapitel.

Prosa. Geschichtschreibung: Weltchronik.
Prosper. Idacius. Marcellinus Comes.

Betrachten wir nun die Prosawerke dieses Zeitalters, auf deren Gebiet wir schon hier und da, namentlich mit Ennodius, übergetreten sind, so finden wir auch hier, wie bei der Dichtung, eine Nachfolge, ja zum Theil unmittelbaren Anschluss an die bahnbrechenden Werke der vorausgehenden Periode; aber es treten bei alledem auch unter den Prosaikern dieser Epoche noch einzelne originelle, ja bedeutendere Persönlichkeiten auf, die auch den eigenthümlichen Bedürfnissen ihrer Zeit in einer, zugleich selbst auf eine weit entfernte Zukunft hinwirkenden Weise Rechnung zu tragen wussten. Ich beginne mit der Geschichtschreibung.

Die Weltchronik des Hieronymus fand diese ganze Epoche hindurch Nachahmer und Fortsetzer.

441 Als der erste derselben ist jener ProsperIn: Roncallius, Vetustiora latinorum scriptorum Chronica. 2 Partes. Padua 1787. 4°. (Praef.) – Roesler, Chronica medii aevi. Tom. I. (Einzig erschienener, enthält zugleich eine ›Dissertatio de annalibus medii aevi‹ des Verfassers.) Tübingen 1798. – – Papencordt, Geschichte der vandalischen Herrschaft in Afrika. Berlin 1837. (Erste Beilage: Quellen.) – Diese bibliographischen Angaben gelten zugleich für die folgenden Chronisten Prosper Tiro, Idacius, Marcellinus. – Holder-Egger, Untersuchungen über einige annalistische Quellen zur Geschichte des 5. und 6. Jahrhunderts im Neuen Archiv der Gesellschaft für ältere deutsche Geschichtskunde. Bd. I. 1876. Prospers Chronik S. 15 ff., namentlich S. 49, 54 ff. von Aquitanien zu verzeichnen, den wir als Dichter bereits kennen lernten. Er hebt, auch ab ovo beginnend, sein Werk mit einem Auszug aus dem des Hieronymus anIndem er jedoch von Christi Passion an nach Consularfasten rechnet, und mit grosser Gleichgültigkeit gegen die Chronologie die Notizen des Hieronymus aufführt. Holder-Egger S. 75, 79. Auch finden sich einige Zusätze, namentlich auch Computationen sowie Auszüge aus Augustins Liber de haeresibus., um das letztere dann vom J. 379 an (Hieronymus endet ja mit 378) selbständig fortzusetzen, und zwar ganz in derselben Weise wie sein Vorgänger, sodass nach Weglassung des Auszugs aus Hieronymus' Chronik diese Fortsetzung bald der letztern einfach angeschlossen werden konnte. Nach den Consuln geordnet, geht sie bis zum J. 455, der Einnahme Roms durch Genserich, in einigen Handschriften auch nur bis 445; wahrscheinlich ruhten die letztern auf einer ältern Edition; ja es scheint eine noch frühere gegeben zu haben, die mit dem J. 433 endete, indem unter diesem Jahr sich abschliessende Jahrescomputationen finden, wie sie nur am Schlusse der Chroniken gegeben zu werden pflegen, und für die an dieser Stelle sonst kein Motiv zu entdecken wäre. Die Annahme einer solchen dreifachen Edition erscheint bei der Natur dieser Werke hier durchaus gerechtfertigt, und um so mehr, als uns ein gleiches Verfahren eines andern Chronisten dieser Epoche, des Comes Marcellinus, von ihm selbst ausdrücklich bezeugt wird. Was die Auswahl des historisch Merkwürdigen angeht, so zeigt Prosper seinem MeisterWir fassen natürlich bei dieser Vergleichung den letzten Abschnitt der Chronik des Hieronymus ins Auge, den er selbständig gearbeitet hat. gegenüber eher einen Fortschritt als einen Rückschritt, insofern er kaum wie jener auch Notizen bringt, die nur für die Gegenwart, oder gar bloss für ihn persönlich wichtig waren, und so ist denn auch jene Kategorie der 442 Naturereignisse, die wir in Betreff des Inhalts der Angaben des Hieronymus unterschieden, in Prospers Fortsetzung sehr wenig bedacht (zum Theil vielleicht vom objectiven Standpunkt mit Unrecht, aber die wissenschaftliche Bedeutung, die die Aufzeichnung des Erscheinens eines Kometen auch für eine späte Zukunft haben kann, war jener Zeit unbekannt). Allerdings ist Prospers Werk auch an Mittheilungen ärmer, wie denn auch die literarische Kategorie bei ihm wenig vertreten ist, welcher Umstand auch zu Interpolationen den Anlass gab. Der universalen Tendenz blieb er aber treu, wenn auch Gallien ein wenig mehr als andere Länder berücksichtigt ist.

Unter dem Namen des Prosper besitzen wir aus derselben Epoche noch eine andere Chronik, die auch und zwar bloss eine Fortsetzung des Hieronymus ist, und sich auch bis zum J. 455 erstreckt; sie ist aber nach den Kaisern geordnet, weshalb man sie im Gegensatz zu dem eben behandelten Werk Chronicon imperiale, dieses dagegen auch consulare genannt hat. Auch hat man den VerfasserUeber ihn s. Holder-Egger, a. a. O. S. 112 ff. dieser Chronik speciell Prosper Tiro geheissen, um sie von der andern zu unterscheiden, obgleich gerade in Handschriften der letztern sich dieser Autorname findet. Alle diese Bezeichnungen stammen aber aus neuerer Zeit, nachdem diese Chronik durch Pithoeus aufgefunden und 1588 veröffentlicht war. Dass sie nicht zugleich mit der andern denselben Verfasser haben kann, liegt zu sehr auf der Hand, um eines Beweises zu bedürfen.Dass andererseits nicht etwa, wie Pithoeus behauptete, diese Chronik das Werk des bekannten Prosper Aquitanicus sei und dagegen die andere es nicht, dem widerspricht nicht bloss die grosse Zahl von Mss. der letztern, worin er als Verfasser bezeichnet wird, sowie die Uebereinstimmung des Chron. consul. mit den andern Schriften des Prosper Aquit., wie dies Holder-Egger nachgewiesen, sondern auch die Angabe des Gennadius (mit der auch Cassiodor, Div. lect., c. 17, übereinstimmt), dass die Chronik des Prosper von Anfang der Welt beginne; und der Auszug aus Eusebius-Hieronymus geht nur dem Chronicon consulare voraus. Dem Prosper wurde aber das Chronicon imperiale um deswillen leicht beigelegt, weil es im Anfang und Ende mit dem consulare wörtlich übereinstimmt.Nach Holder-Egger, a. a. O. S. 109 sind Anfang und Ende von einem Schreiber hinzugefügt, sodass die selbständige Chronik nur bis 452 geht. Im übrigen unterscheidet es sich dem Inhalt wie der Anordnung nach ganz wesentlich, selbst der Stil ist ein anderer.S. in Betreff desselben Holder-Egger S. 108. 443 Wenn auch dem Prosper selbst chronologische Gewissenhaftigkeit fremd war, so finden sich doch solche Verstösse im einzelnen in der Einordnung der Ereignisse in dem Chronicon consulare nicht, wie in dem imperiale. Das letztere bleibt auch viel weniger der universalen Tendenz treu als das andere, indem hier Gallien noch weit mehr in den Vordergrund tritt; zugleich findet sich die literarische Kategorie in ihm entschieden mehr berücksichtigt, auch die der Naturereignisse, während dagegen den kirchlichen Angelegenheiten weniger Aufmerksamkeit als in dem consulare geschenkt ist.Von ein paar besondern Recensionen des Chronicon consulare kann ich hier ebenso wie von einer Besprechung der Consulartafel Prospers absehen, als der allgemeinen Literaturgeschichte fernliegend (s. über die Tafel Mommsen, Abhandl. d. kön. sächs. Ges. d. Wissensch., phil.-hist. Cl., Bd. III, S. 660 ff.); aus demselben Grunde habe ich die in dem mit dem Namen des Chronographen von 354 bezeichneten Sammelwerk enthaltenen Chroniken, eine Welt- und Stadtchronik, die nur gar dürftige Notizen haben, nicht betrachtet; sie sind nur als Quellen hier von Interesse, wie ich denn als solcher auch der letztern bei Hieronymus (s. oben S. 209) schon gedacht habe. S. über sie und das Sammelwerk überhaupt Mommsen. a. a. O. Bd. I, S. 547 ff., wo auch die Chroniken selbst mitgetheilt sind, und Wattenbach, Deutschlands Geschichtsquellen, 5. Aufl., Bd. I, S. 53 ff.

Interessanter und eigenthümlicher als die eben besprochene ist eine andere Fortsetzung der Chronik des Hieronymus, welche einen Gallicier, den Bischof Idacius, zum Verfasser hat. Er war in Lernica gegen Ende des vierten Jahrhunderts geboren, machte schon als Knabe 406–407 eine PilgerfahrtDass dieselbe, welcher auch in dem Vorwort der Chronik gedacht wird, in die angegebene Zeit fiel, zeigen die Palästina betreffenden Stellen des Idacius, die unter den genannten Jahren Rösler p. 204 u. 207 aufführt. nach Jerusalem mit, wo er Hieronymus sah, ward bereits im J. 427 Bischof, aller Wahrscheinlichkeit nach von Aquae Flaviae, und spielte als solcher in seiner Heimath auch keine unbedeutende politische Rolle, wie er denn 431 eine Gesandtschaft an Aëtius nach Gallien übernahm, um Hülfe gegen die Sueven zu erlangenDiese Data der Lebensgeschichte ergeben sich aus der Chronik selbst oder ihrem Vorwort; vgl. Papencordt, a. a. O. S. 352 ff.; auch mit Papst Leo stand er in näherer Beziehung. Nachdem er Bischof geworden, begann Idacius seine chronistischen Aufzeichnungen, die er bis zum J. 467 fortsetzte; den Abschnitt vom Ende der Chronik des Hieronymus bis zum J. 427 hat er dagegen nach Büchern wie den Berichten von Zeitgenossen 444 verfasst: so erfahren wir aus seinem Vorwort, worin er diese beiden Abschnitte seines Werks genau unterscheidet, und gleichsam um Nachsicht bittet, dass er, ein Ungelehrter, das Werk des Hieronymus fortzusetzen unternommen hätte, was vielmehr den Gelehrten zugekommen wäre. Es war ihm also keine Fortsetzung von andern bekannt geworden; ob Hieronymus selbst noch eine solche hinterlassen, vermag er auch nicht zu sagen, obschon er es bei der regen schriftstellerischen Thätigkeit desselben, so lange er gesund war, nicht für unwahrscheinlich hält. Alle diese beachtenswerthen Erörterungen des Vorworts der Chronik zeigen uns in ihrem bescheidenen Verfasser doch einen Mann, der schon ein Bewusstsein von dem Beruf des Geschichtschreibers hat, wenigstens in moralischer Hinsicht. Er hat sich offenbar alle Mühe gegeben die Nachrichten zu sammeln, und will über den Grad der Verlässlichkeit derselben den Leser nicht in Zweifel lassen. Von dieser Gewissenhaftigkeit finden sich auch in dem Buch selbst ausdrückliche Zeugnisse. So bedauert er in einzelnen Fällen etwas nicht zu wissen, wie z. B. die Zeit des Todes des Hieronymus (Ronc. p. 25), so stellt er anderes als blosses Gerücht hin durch den Zusatz ut malum fama dispergit oder den ut aliquorum relatio habet (Ronc. p. 37 u. 23), und so beruft er sich ein ander Mal auch zur Erhärtung der Wahrheit auf eine QuelleDurante episcopo, quo supra (es ist Papst Zosimus), gravissimo terrae motu sancta in Hierosolymis loca quassantur et cetera, de quibns in gestis eiusdem episcopi scripta declarant. Rösler unter dem Jahre 419 p. 237; Ronc. p. 19., oder nennt seine Berichterstatter (Ronc. p. 25). – Bei der Entfernung des Wohnorts des Autors von dem Centrum des Weltreichs, musste, zumal in jener Zeit grösster Unsicherheit des Verkehrs, der universelle Charakter dieser Fortsetzung um so mehr leiden, je gewissenhafter der Verfasser war; Spanien und speciell Gallicien treten durchaus in den Vordergrund, nicht bloss die meisten, sondern auch die ausführlichsten Nachrichten werden von ihnen gegeben: dieser spanisch-nationale Charakter des Werkes, an dem auch der heimische Patriotismus des Verfassers seinen Antheil hat, lässt sich sogleich im Eingang erkennen, wo Theodosius als natione Hispanus de provincia Gallaecia angeführt wird. Nach Spanien sind die beiden Nachbarreiche Gallien und Afrika hauptsächlich vertreten. Obwohl das universelle Interesse bei einem so 445 angesehenen Kirchenfürsten des Katholicismus, und der so weite Reisen unternommen hatte, am ehesten noch immer sich finden musste, und obgleich es in der That auch dem Idacius nicht fehlt, so bekundet doch schon diese Fortsetzung der Weltchronik in ihrer ganzen Haltung, wie Hand in Hand mit der immer rascher fortschreitenden Auflösung des Weltreichs immer mehr in den Provinzen ein selbständiges nationales Interesse zum Durchbruch kam. Geordnet ist die Chronik nach den Kaisern. Noch sei bemerkt, dass Idacius auch der Aufzeichnung der Naturereignisse eine besondere Sorgfalt gewidmet hat, wie denn Sonnen- und Mondfinsternisse, Doppelsonnen- und Kometenerscheinungen, und selbst mitunter mit einer seltenen GenauigkeitSo unter dem Jahre 451 bei Rösler p. 323, Ronc. p. 34., sich verzeichnet finden.Consularfasten sind ihm mit Unrecht beigelegt. Ueber diese wie andere Fasten s. Kaufmann im Philologus Bd. 42, S. 471 ff. und Holder-Egger, Neues Archiv, Bd. 2, S. 59 ff.

In einer andern, noch spätern Fortsetzung der Weltchronik des Eusebius-Hieronymus in diesem Zeitalter wird bereits vom Autor mit Absicht der universelle Charakter wesentlich eingeschränkt, ja fast aufgehoben: ich meine die Chronik des Illyriers Marcellinus ComesUeber ihn und sein Werk, namentlich auch dessen Quellen, s. Holder-Egger, Die Chronik des Marcellinus Comes und die oström. Fasten. Im Neuen Archiv, Bd. 2. S. 4 ff., sowie ebenda Bd. 1, S. 250 ff. – Nach Holder-Egger war Marcellin vielleicht verwandt mit dem Anhänger des Aëtius, dem weströmischen Patricius gleichen Namens und mit dessen Neffen, dem Kaiser Julius Nepos., der, ein Günstling Justinians, zuerst bis zum J. 518 das Werk des Hieronymus von wo es endete, fortführte, und dann, offenbar in einer zweiten AusgabeAnders kann meines Erachtens die Stelle der Vorrede gar nicht verstanden werden, worin Marcellinus erklärt: CXL annos a consulatu Ausonii et Olybrii – – enumerans, et usque in consulatum Magni colligens eorumque auctorum (sc. Euseb. u. Hieron.) operi subrogavi; itemque alios XVI annos etc. suffeci. Er hatte also die Arbeit von neuem aufgenommen, die mit dem Jahre 518 bereits abgeschlossen war. Er wird diese nicht in seinem Pulte haben liegen lassen; und wäre es der Fall gewesen, wozu dann diese Erklärung? – Von einem andern ist später das Werk noch bis 548 fortgesetzt worden., noch bis zum J. 534 (dem Fall Carthagos und der Zerstörung des vandalischen Reichs) fortsetzte. Er erklärt nun in der Vorrede, dass er ›nur das Ostreich verfolgt habe‹.Orientale tantum secutus imperium. Doch ist diese 446 Erklärung nicht in strictem Sinne zu nehmen, schon weil das Abendland damals in so mannichfacher Wechselwirkung mit dem Orient stand: nur wird es, abgesehen von den Ereignissen, wo Ostrom auf das Abendland, oder dieses direct auf jenes einwirkte, bloss nebenher, sporadisch und zum Theil ganz willkürlich berücksichtigt. Der Verfasser geht überall von Constantinopel aus, das für ihn sozusagen der Mittelpunkt der Welt ist: so wird angemerkt, wann die Kaiser dorthin zurückkehren, so werden rein städtische Begebenheiten von Byzanz notirt, die öfters ohne alles allgemeine Interesse sind, oder auch ganz unbedeutende Nachrichten vom byzantinischen Hofe, selbst AnekdotenSo Ronc. p. 294 die von dem Leibarzte, welche, gleichsam ein Ereigniss im Gebiet der Etikette, für Byzanz recht charakteristisch ist. gegeben. Literarische Notizen finden wir bei Marcellin im ganzen selten (sie sind dann meist aus Gennadius geschöpft), desto mehr über Naturereignisse, wie namentlich die grosse Zahl der von ihm erwähnten Erdbeben auffällt. In dieser Kategorie seiner Mittheilungen zeigt sich auch zuweilen sein abergläubischer Sinn, mit dem Hand in Hand eine strenge Orthodoxie geht, wie sich dies von einem Günstling Justinians auch nicht anders erwarten lässt. Rücksichtlich der Art der Abfassung seiner Nachrichten, die er nach Indictionen und Consuln ordnet, ist einmal bemerkenswerth, dass er in den spätern Partien der Chronik öfters sehr ausführlich wird, sodass an solchen Stellen auch der Stil der Weltchronik aufgegeben erscheint, was man auch bei Idacius schon hier und da beobachten kann; ferner, dass er auch eine Quelle wörtlich auszuschreiben keinen Anstand nimmt, wie sich dies durch seine Benutzung des OrosiusEr ist auch eine Hauptquelle des Idacius., aus dem er in der ältern Zeit seine abendländischen Nachrichten mit Vorliebe schöpft, nachweisen lässt.Dies ist geschehen durch Rösler, so p. 164, 173, 177. – Ein anderes verloren gegangenes Werk des Marcellin erwähnt Cassiodor, s. weiter unten bei dessen Institut.

Noch hätte ich ein Werk dieser Gattung aus unserer Epoche hier zu erwähnen, welches den Cassiodor zum Verfasser hat, aber ich ziehe es vor, seiner erst später bei der Gesammtbetrachtung der literarischen Thätigkeit dieses universellen Autors zu gedenken. 447

 

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