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Alice, oder die Geheimnisse

Edward Bulwer-Lytton: Alice, oder die Geheimnisse - Kapitel 83
Quellenangabe
typefiction
authorEdward Lytton Bulwer
titleAlice, oder die Geheimnisse
publisherHofmann'sche Verlags-Buchhandlung
editorbruce.welch@gmx.de
year1864/2014
firstpub1845
translatorFranz Kottenkamp
correctorreuters@abc.de
senderbruce.welch@gmx.de
created20141111
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Zweites Kapitel.

Ha! Wer ist nah – er komme – Freund und Feind,
Mein Park, mein Gut, die Schlösser, die ich hatte,
Sind jetzt verloren.

      Shakespeare.

 

So kühn auch Vargrave von Charakter war, so bemühte er sich doch vergeblich, aus seiner Seele den finsteren und Unglück verkündenden Eindruck zu verbannen, den die erschreckende Unterredung mit Cesarini in ihm hervorgebracht hatte. Das Antlitz, die Stimme des Wahnsinnigen quälte ihn stets auf's Neue, wie die Gestalt des warnenden Gespenstes den Burgbewohner. Er kehrte in sein Hotel zurück und war mehrere Stunden lang nicht im Stande, sich zu fassen und Miß Cameron seinen gewöhnlichen Besuch abzustatten. Er beschloß, einer zweiten Begegnung mit dem Italiener während seines noch übrigen Aufenthaltes in Paris sich dadurch nicht auszusetzen, daß er zu Fuß durch die Straßen ging, bestellte seinen Wagen gegen Abend, speiste im Café de Paris und bestieg dann wieder seinen Wagen, um nach Lady Doltimore's Wohnung zu fahren.

»Ich bitte Sie um Verzeihung, Mylord,« sagte der Bediente, als er die Wagenthür verschloß, »daß ich bis jetzt Ihnen zu sagen vergaß, ein fremder Herr habe sich bald nach Ihrer Rückkehr heute Morgen beim Portier erkundigt, ob ein Herr Ferrers nicht in dem Hotel wohne. Der Portier sagte, hier wohne kein Herr Ferrers, allein der Herr bestand darauf, daß er Herrn Ferrers habe eintreten sehen. Ich war damals gerade in der Portierloge, Mylord, und sagte – –«

»Daß Herr Ferrers und Lord Vargrave eine und dieselbe Person wären. Wie sah der Mann aus?«

»Mager und mit schwarzem Haar, Mylord; offenbar ein Fremder. Als ich ihm sagte, Sie wären jetzt Lord Vargrave, starrte er mir einen Augenblick in's Gesicht und sagte dann sehr abgebrochen, er erinnere sich dessen vollkommen; dann lachte er und ging hinweg.«

»Sagte er nicht, er wünsche mich zu sprechen?«

»Nein, Mylord, er sagte, er würde ein andermal wieder vorkommen. Es war ein sonderbar aussehender Herr; seine Kleider waren abgetragen.«

»Aha! Irgend ein zudringlicher Bittsteller; vielleicht ein Pole in Noth! Sagen Sie nur, ich sei nicht zu Hause, wenn er wieder kommt. Schließen Sie die Wagenthür. Zu Lady Doltimore.«

Lumley's Herz schlug, als er sich in dem Wagen zurücklehnte; er fühlte wieder die Faust des Verrückten an seiner Kehle. Er erkannte sogleich, daß Cesarini ihn aufgespürt hatte; er beschloß, am nächsten Morgen seine Wohnung zu wechseln und sich an die Polizei zu wenden. Sonderbarer Weise war eine plötzliche Furcht in die Brust dieses sonst so entschlossenen und verhärteten Mannes gedrungen.

Als er zu Lady Doltimore kam, fand er Caroline allein im Besuchzimmer. Dieß Zusammentreffen hatte er durchaus nicht gewünscht.

»Lord Vargrave,« sagte Caroline mit Kälte, »ich wünschte, mit Ihnen ein kurzes Gespräch zu halten, und da Sie heute Morgen nicht kamen, so schickte ich Ihnen vor einer Stunde ein Billet. Haben Sie es empfangen?«

»Nein, seit sechs Uhr bin ich nicht zu Hause gewesen, jetzt ist es neun.«

»Wohlan denn, Vargrave, sagte Caroline mit zusammengepreßten und verzerrten Lippen und sehr blassen Wangen, »mit Zittern verkünde ich Ihnen meine Besorgnisse. Doltimore hegt Argwohn; er blickte mich heute Morgen sehr finster an und sagte: ›Sie scheinen unglücklich, Madame; diese Heirath von Lord Vargrave macht Ihnen viel Kummer.‹«

»Ich habe Sie gewarnt, wie es kommen wurde; Ihre eigene Selbstsucht wird Sie verrathen und zu Grunde richten.«

»Machen Sie mir keine Vorwürfe, Mann!« sagte Lady Doltimore mit großer Heftigkeit. »Auf Sie wenigstens habe ich ein Recht, daß Sie mir Mitleid und Nachsicht erweisen, und daß Sie mir helfen; Vorwurf von Ihnen will ich nicht ertragen.«

»Ich mache Ihnen um Ihrer selbst willen und wegen der Fehler Vorwürfe, die Sie gegen sich selbst begehen; ich muß Ihnen sagen, Caroline, daß Sie gegen mich, der ich großmüthig alle Selbstsucht unterdrückte und Ihnen zu einer so wünschenswerthen und sogar glänzenden Lage verhalf, weder gerecht, noch hochsinnig handeln, indem Sie eine so widrige Abneigung gegen meine einzige Verfahrungsweise zeigen, welche mich vom wirklichen Untergang zu retten vermag! – Welchen Verdacht aber hegt Doltimore? Welchen Grund hat er zum Argwohn, abgesehen von jenem Mangel an Selbstbeherrschung der Gesichtszüge, die sich so leicht erklären läßt, und die ein Weib und eine vornehme Dame (Lumley lächelte höhnisch) um so viel leichter sich aneignen kann?«

»Ich weiß nicht; man hat es ihm in den Kopf gesetzt. Paris ist voll von Klatscherei. Aber Vargrave – Lumley – ich zittere – ich schaudere vor Schrecken – wenn Doltimore jemals entdecken sollte –«

»Bah! Unser Benehmen in Paris ist höchst zurückhaltend und klug gewesen. Doltimore ist der personificirte Eigendünkel, und der ist immer blind. Ich bin im Begriff, Paris zu verlassen, und eine Dame, die in Ihrem eigenen Hause sich aufhält, zu heirathen; bei ein wenig Klugheit und Selbstbeherrschung, bei einem lächelnden Gesicht, wenn Sie uns Glück wünschen &c., ist Alles in Sicherheit. Still, denken Sie nicht mehr daran; das Schicksal hat für Sie die Karten abgenommen und gemischt – das Spiel ist für Sie gewonnen, wenn Sie nur immer richtig bedienen. Verzeihen Sie mein Gleichniß, es ist passend und ich selbst habe es gehörig abgenützt; das Menschenleben ist eben ganz wie ein Rubber im Whist. Wo ist Eveline?«

»In ihrem Zimmer. Haben Sie kein Mitleid mit ihr?«

»Sie wird als Lady Vargrave sehr glücklich sein, und ich werde weder ein strenger, noch eifersüchtiger Gatte sein; denselben Charakter würde sie nicht in dem hochtrabenden Maltravers angetroffen haben«

Bei diesen Worten trat Eveline in's Zimmer. Vargrave beeilte sich, ihre Hand zu drücken, ihr zärtliche Begrüßungen und Complimente zuzuflüstern, den Armstuhl zum Kamin zu rücken, ihr den Schemel hinzustellen, kurz, all' die kleinen Dienste an ihr zu verschwenden, welche so angenehm sind, wenn sie in Begleitung der Liebe geschehen.

Eveline war blasser und zerstreuter, als gewöhnlich. Ihre Augen zeigten keinen Glanz, ihr Schritt kein Leben; sie schien der Krise, welcher sie sich näherte, gänzlich unbewußt zu sein. Wie die Myrthe und der Ysop, welche durch Vergiftung den Missethätern Vergessenheit ihrer Hinrichtung einflößten, so betäubt mancher Gram, ehe er den letzten und höchsten Gipfel erreicht.

Vargrave sprach leichthin über Wetter, Neuigkeiten und kürzlich erschienene Bücher. Eveline erwiderte nur mit einsylbigen Worten, und Caroline, mit einem Handschirm vor ihrem Gesichte, beobachtete ein ununterbrochenes Stillschweigen. So waren Zwei von der Gesellschaft finster und freudelos – der Dritte munter und lebhaft, als die Uhr auf dem Kamingesims zehn schlug; als der letzte Schlag erstarb und Eveline schwer aufseufzte (denn eine Stunde war dem verhängnißvollen Tage näher gerückt), ward die Thür plötzlich aufgerissen und zwei Herren, die den Diener bei Seite schoben, traten ein.

Caroline, welche dieselben zuerst erblickte, fuhr mit einem schwachen Ausruf der Ueberraschung von ihrem Sitze auf. Vargrave wandte sich plötzlich um und erblickte die finsteren Züge von Maltravers.

»Mein Kind, meine Eveline!« rief eine vertraute Stimme aus, und Eveline ruhte in Aubrey's Armen.

Der Anblick des Pfarrers in Gesellschaft mit Maltravers erklärte Vargrave Alles auf einmal. Er sah, daß die Maske von seinem Gesicht gezogen, die Beute seinen Händen entrissen, seine Falschheit bekannt, seiner Intrigue entgegengewirkt, seine Schurkerei vereitelt war! Er kämpfte vergeblich mit sich selbst, um Fassung zu erlangen; alle seine Hülfsquellen des Muthes und der List schienen vertrocknet und erschöpft. Blaß, sprachlos, beinahe zitternd, krümmte er sich vor den Blicken von Maltravers. Eveline, welche noch nicht die Gegenwart ihres früheren Liebhabers bemerkt hatte, brach zuerst das Schweigen. Sie erhob ihr Antlitz beunruhigt vom Busen des guten Pfarrers.

»Befindet sich meine Mutter wohl? Lebt sie? Was bringt Sie hieher?«

»Ihre Mutter befindet sich wohl, mein Kind. Ich bin auf ihr ernstliches Verlangen hieher gekommen, um Sie vor einer Verheirathung mit jenem unwürdigen Manne zu retten.«

Lord Vargrave verzog sein blasses Gesicht zu einem geisterhaften Lächeln und gab keine Antwort.

»Lord Vargrave,« sagte Maltravers, »Sie werden jetzt einsehen, daß Sie in diesem Hause kein weiteres Geschäft haben. Entfernen Sie sich mit mir, ich bin Ihnen viel Dank schuldig.«

»Ich will nicht fort,« rief Vargrave leidenschaftlich aus, indem er mit dem Fuße leidenschaftlich auf den Boden stampft. »Miß Cameron, der Gast der Lady Doltimore, in deren Haus und Gegenwart Sie sich auf so rohe Weise eindrängen, ist meine verlobte Braut – mit ihrer eigenen Einwilligung mir verlobt. Eveline, geliebte Eveline! Sie sind noch mein! Sie allein können das Band zerreißen. Herr, ich weiß nicht, was Sie zu sagen haben, welches Geheimniß Sie aus Ihrem unbefleckten Leben mir enthüllen wollen; wenn aber nicht Lady Doltimore, die Ihre Hastigkeit erschreckt, mir ihr Haus zu verlassen befiehlt, so habe ich mich nicht eingedrängt, sondern dieß geschah allein von Ihnen. Lady Doltimore, mit Ihrer Erlaubniß will ich Ihrem Diener den Auftrag geben, diesen Herrn an seinen Wagen zu begleiten.«

»Verzeihen Sie mir, Lady Doltimore,« sagte Maltravers mit Kälte; »ich will mich nicht zum Mangel an Achtung gegen Sie drängen lassen. Mylord, wenn nicht die niedrigste Feigheit zu Ihren übrigen Lastern hinzukommt, so werden Sie dieß Zimmer nicht zum Schauplatz unseres Streites machen. Ich fordere von Ihnen mit den Ausdrücken, bei denen noch niemals ein Mann von Ehre sich weigerte, daß Sie sich mit mir aus dem Zimmer entfernen.«

Der Ton und das Wesen von Maltravers übte über Vargrave eine sonderbare Herrschaft; er bemühte sich vergeblich, die Heftigkeit rege zu halten, in die er sich hineinzubringen versucht hatte; seine Stimme stotterte, sein Haupt sank ihm auf die Brust. Es war ein sonderbares Bild – diese Gruppe! – Caroline wandte ihre Augen von Einem zum Anderen voll Erstaunen und Schrecken; Eveline hielt Alles für einen Traum, lebte aber allein in dem Gedanken, daß sie durch eine gnädige Dazwischenkunft der Vorsehung den Folgen ihrer eigenen Raschheit entginge; sie klammerte sich an Aubrey und heftete den Blick auf Maltravers; Aubrey, dessen sanfter Charakter durch die heftigen und stürmischen Leidenschaften, die jetzt im Kampf an einander stießen, niedergedrückt und verstummt war, enthielt sich einer Einmischung als Vermittler und war doch aus Furcht vor Blutvergießen, die ihm jetzt zum erstenmal durch den Kopf kam, zum Einschreiten und beinahe zum Versuch einer Aussöhnung getrieben.

Es war ein Augenblick tödtlichen Schweigens, worin Vargrave sich für das Verfahren zu kräftigen und zu sammeln schien, welches am Zweckmäßigsten für ihn einzuschlagen sei, als die Thür sich wieder öffnete und der Name des Herrn Howard angekündigt wurde. Eilig und aufgeregt stürzte der junge Sekretär, indem er kaum die übrigen Personen der Gesellschaft bemerkte, auf Lord Vargrave zu.

»Mylord, ich bitte Sie tausendmal um Verzeihung, daß ich Sie unterbreche – ein Geschäft von der höchsten Wichtigkeit! Endlich bin ich so glücklich, Sie zu finden.«

»Was gibt's, Herr?«

»Diese Briefe. Mylord! Ich habe Ihnen so viel zu sagen!«

Jede Unterbrechung, sogar ein Erdbeben, wäre in diesem Augenblicke Lord Vargrave willkommen gewesen. Er beugte sein Haupt mit höflichem Lächeln gegen die Gesellschaft, schlang den Arm in den seines Sekretärs und trat mit diesem zum entferntesten Fenster. Nach einer Minute sagte er, bevor er sich mit einem Blicke höhnischen Frohlockens wegwandte:

»Herr Howard, gehen Sie und erfrischen Sie sich und kommen Sie zu mir um zwölf Uhr Nachts, dann werde ich zu Hause sein.«

Der Sekretär verbeugte sich und ging.

»Jetzt, Herr,« sagte Vargrave zu Maltravers, »bin ich Willens, Ihnen das Feld zu überlassen. Miß Cameron, wie ich besorge, wird es für mich unmöglich sein, länger meine früheren, glänzenden Hoffnungen zu hegen. Ich bedaure, Sie benachrichtigen zu müssen, daß Sie nicht länger die große Erbin sind; Ihr ganzes Kapital ward den Händen des Herrn Douce übergeben, um den Ankauf von Lisle-Court auszuführen. Herr Douce ist bankerott und nach Amerika entflohen. Dieser Brief ist mir von meinem Advokaten durch einen Courier geschickt; das Haus hat Bankerott gemacht. Vielleicht erhalten wir nur einen Sixpence vom Pfunde. Auch ich verliere; die mir hinterlassene, von Ihnen zu verwirkende Summe ist ebenfalls fort. Ich weiß nicht, ob ich, als Ihr Vormund für den Verlust Ihres Vermögens nicht verantwortlich bin, welches auf meine Verantwortlichkeit hin flüssig gemacht wurde; wahrscheinlich ist dieß der Fall. Da ich aber jene keinen Heller im Vermögen habe, so bezweifle ich, ob Herr Mal travers Ihnen rathen wird, einen Prozeß gegen mich anzufangen. Herr Maltravers, morgen um neun Uhr werde ich auf Alles hören, was Sie zu sagen haben. Ich wünsche Ihnen Allen gute Nacht.«

Er verbeugte sich, ergriff seinen Hut und verschwand.

»Eveline.« sagte Aubrey. »können Sie mehr zu erfahren wünschen, um sich zu freuen, daß Sie jetzt gänzlich von einer Verbindung mit einem Manne ohne Herz und Ehre befreit sind?«

»Nein, ich bin so glücklich,« rief Eveline, indem sie in Thränen ausbrach; »dieser Reichthum war mir verhaßt; ich empfinde nicht seinen Verlust; ich bin aller Pflicht gegen meinen Wohlthäter ledig. O Gott, ich bin frei!«

Das letzte Band, welches die schuldige Caroline mit Vargrave vereinigt hatte, war zerrissen; eine Frau vergibt Sünde an ihrem Geliebten, aber niemals Gemeinheit. Die beschimpfende und elende Stellung, welche jetzt ein Mann einnahm, dem sie als Sklavin gedient hatte, erfüllte Sie mit Scham, Schauder und Widerwillen (und dennoch waren seine ärgsten Schurkereien ihr unbekannt). Sie stand plötzlich auf und verließ das Zimmer. Die Uebrigen vermißten sie nicht.

Maltravers trat auf Eveline zu, er nahm ihre Hand und drückte sie an seine Lippen und an sein Herz.

»Eveline,« sagte er betrübt, »Sie erwarten eine Erklärung, morgen will ich ihnen dieselbe geben und die Gelegenheit dazu finden. Heute Nacht sind wir Beide für solche Mittheilungen zu sehr angegriffen; ich kann jetzt allein Freude über Ihr Entkommen und die Hoffnung empfinden, daß ich zu Ihrem zukünftigen Glücke noch beitragen kann.«

Seine Stimme stockte, und er seufzte.

»Aber,« sagte Aubrey, »können wir dieser neuen und staunenerregenden Angabe glauben? Kann nichts von diesem Verlust gerettet werden? Können wir nicht Vorsichtsmaßregeln treffen und wenigstens einige Trümmer dieses großen Vermögens retten?«

»Ich danke Ihnen, daß Sie mich zur Welt zurückrufen,« sprach Maltravers mit Eifer; »sogleich will ich gehen und Maßregeln treffen. Morgen, Eveline, will ich nach meiner Unterredung mit Ihnen nach London eilen und in der mir noch verbliebenen Eigenschaft Ihres Vormundes und Freundes handeln.«

Er wandte sein Gesicht hinweg und eilte zur Thür. Eveline umschlang Aubrey.

»Sie werden mich doch heute Nacht nicht verlassen? Sie können bleiben; wir werden Gelegenheit für Ihr Unterkommen finden. Verlassen Sie mich nicht!«

»Ich Sie verlassen, mein Kind! Nein, wir haben uns tausend Dinge mitzutheilen Ich werde nicht,« fügte er, sich zu Maltravers wendend, mit einem Geflüster hin, »Ihren Mittheilungen zuvorkommen.«

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