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Alexander und Hephästion

Johann Anton Leisewitz: Alexander und Hephästion - Kapitel 1
Quellenangabe
typefragment
booktitleJulius von Tarent und die dramatischen Fragmente
authorJohann Anton Leisewitz
firstpub1776
year1969
publisherWissenschaftliche Buchgesellschaft
addressDarmstadt
titleAlexander und Hephästion
pages136
created20040825
sendergerd.bouillon
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Johann Anton Leisewitz

Alexander und Hephästion

Hephästion. Du kannst mit dir unzufrieden seyn, du, den der ganze Erdkreis bewundert?

Alexander. (bitter) Sonst niemand?

Hephästion. Herr –

Alexander. Ach, ich bin des Geschmeisses satt. Ich wollte mich nicht sowohl bey den Göttern eindrängen, nur von den Menschen ausgehn.

Hephästion. Sey gerecht! So lang, als das Menschengeschlecht nicht ausstirbt, wird es einige hervorbringen, die würdig sind, dich zu bewundern.

Alexander. Alles zugegeben, so ist das wenig. – Ach Hephästion, meine Seele ängstigen die Kometen, das Feuer, das Wasser, die das Menschengeschlecht vertilgen, und diese Erde umschmelzen werden – und dann die neuen Geschöpfe, die von Alexandern nichts wissen!

Hephästion. Herr, mir schwindelt vor deiner Seele.

Alexander. Mir auch – Laß mir die Thais kommen und Chierwein! Bekränze die Becher mit Rosen.








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