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August von Platen: August von Platen: Gedichte - In Rousseaus Stube auf der Petersinsel
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In Rousseaus Stube auf der Petersinsel Noch im wollustvollen Mai des Lebens... Saul und David Herrscher und Volk Bei der Nachricht von Bonapartes Einzug in Paris 1815 Was gleißt der Strom mit schönbeschäumten Wogen... Sophokles Du sprichst, daß ich mich täuschte... Das Fischermädchen in Burano Du bist der Wandersmann, der auf der weiten Fahrt... In Rorschach Wie ein Verlorner an verlaßner Küste... Im Leben fühl ich stets, ich weiß nicht, welche Qual... Sonette dichtete mit edlem Feuer... Shakespeare in seinen Sonetten Die Tulpe Ich schleich umher... Hab ich doch Verlust in allem, was ich je gewann, ertragen... Die wahre Pöbelherrschaft Epistel Auch ein König Verfall Gelöstes Problem Der Rubel auf Reisen Ich bin wie Leib dem Geist, wie Geist dem Leibe dir... Choröbus der Kassandra Sieh, du schwebst im Reigentanze; doch den Sinn erkennst du nicht... Wenn ich hoch den Becher schwenke, süßberauscht... O süßer Tod, der alle Menschen schrecket... Bilder Neapels Tristan Ich möchte, wenn ich sterbe, wie die lichten... Nach den Freiheitskriegen An einen Ultra O Tor, wer nicht im Augenblick den wahren Augenblick ergreift... An die neue Schule Es sehnt sich ewig dieser Geist ins Weite... Es liegt an eines Menschen Schmerz, an eines Menschen Wunde nichts... Sprache Florenz Kassandra Bist du der Freund, weil du mein Herz gewinnest... Es lächelt, voll von Milde, mir manches Angesicht... Das Genie in Republiken So war ich ein Ball des Geschicks nur? Die Liebe, sie schied und sie kam... Abschied von der Zeit Während Blut in reichen Strömen floß dem Wahne, floß der Zeit... Ein Frühlingsatem kommt aus deinen Landen her... Die Sänger des Altertums Der Pilgrim vor St. Just Die Najade Dieser Tag sei laut gepriesen... Was ist's? Was soll geschehn? Die Zeiten sind verwirrt... Aus einem Chor des Sophokles Der Strom, der neben mir verrauschte, wo ist er nun... Licht Europas Wünsche O wäre, dich zu lieben, mein einziger Beruf... Morgenklage Hymnus aus Sizilien Farbenstäubchen auf der Schwinge... Wiegenlied einer polnischen Mutter Lebensstimmung Anteros Einladung zu einer Schweizerreise Sogenannte Freiheitskriege Du scheust, mit mir allein zu sein... Grabschrift Jahre schwanden, dieser Busen ist von Liebe rein gewesen... Sonett Hier, wo von Schnee der Alpen Gipfel glänzen... Wie rafft' ich mich auf in der Nacht, in der Nacht... Das erlauchte Gewissen Warm und hell dämmert in Rom die Winternacht... Luca Signorelli Seid doch nicht so droll'ge Käuze... Gesang der Toten Freund aus deinen kalten Zügen... Wohl mit Hafis darf ich sagen... An die Schöne Rückblick Was gibt dem Freund, was gibt dem Dichter seine Weihe... Lied Abschiedswort an die Freunde An Goethe An einen deutschen Fürsten Wehe, so willst du mich wieder... Horaz und Klopstock Manier Gesellig wandern werd ich nicht mit dir... Los des Lyrikers Klagen eines Volksstammes Das Sonett an Goethe Der Placidia Grab in Ravenna Ehedem Eamus omnis execrata Civitas Einmal will ich, das versprech ich, ohne Liebgekose leben... An eine Geißblattranke Republikanische Völker Die Sterne scheinen, und alles ist gut... Geisterfurcht Der Trommel folgt' ich manchen Tag, und an den Höfen lebt' ich auch... Wer wußte je das Leben recht zu fassen... Acqua Paolina Wem Leben Leiden ist und Leiden Leben... San Vitale in Ravenna Elegie Das Grab im Busento Sprüche und Bilder Sonett nach Camoens Genie und Kunst Privilegien der Freiheit Der Vesuv im Dezember 1830 Du wähnst so sicher dich und klug zu sein... Sollen namenlos uns länger... Freiheit und Knechtschaft Ist's möglich, ein Geschöpf in der Natur zu sein... Wie einer, der im Traume liegt... Amalfi Ich möchte gern mich frei bewahren... Wer immer Gott ergeben, er opfert sich der Welt... Erforsche mein Geheimnis nie... An der Matt Entspringen ließest du dem Ei die Welt... Der sich schaffend hat erwiesen siebenmal... Die Fülle dieses Lebens erfüllt mich oft mit Schrecken... Immer erhält die Verliebten wach... Wann des Gottes letzter, milder... Die Liebe hat gelogen... Venedig An Franz den Zweiten Schlummer, deine sel'ge Macht... An Rückert Ode an Napoleon Winterlied Es sei gesegnet, wer die Welt verachtet... Harmosan Nicht viel und zu viel Klaglied Kaiser Otto des Dritten Selbstlob Philia Wach auf, wach auf! o Hafis, wir lieben den Wein, wie du... O schöne Zeit, in der der Mensch die Menschen lieben kann... Die beiden Rosen Die Fischer auf Capri Fragment des Arschilochos Herein, ergreift das Kelchglas! Was wollt ihr weiter tun...
August von Platen
In Rousseaus Stube auf der Petersinsel
Im Schwarm der Welt, wieviel des eitlen Strebens,
Der Torheit, die sie rügen und begehn,
Wie viele Wünsche, doch gewünscht vergebens,
Die von den Lippen in das Nichts verwehn!
Nur Einsamkeit ist Vollgenuß des Lebens;
Wo sind zwei Herzen, die sich ganz verstehn?
Wohl mir, daß hier des Grams ich mich entlade,
Umringt vom menschenleeren Wogenbade.
Noch im wollustvollen Mai des Lebens... >>