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: Sagen aus dem Rheinland - Die älteste Kohlengrube an der Ruhr
Quellenangabe
typelegend
booktitleDas große Deutsche Sagenbuch
note0639
editorHeinz Rölleke
isbn3-491-96027-4
publisherAlbatros-Verlag
year2001
created20020117
titleDie älteste Kohlengrube an der Ruhr
senderhille@abc.de
authorÜberlieferung
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Die älteste Kohlengrube an der Ruhr

Nicht weit von Langenberg an der Ruhr hütete einmal ein junge die Schweine. Es war im Spätherbst, und der Wind wehte kalt. Da dachte der junge ein Feuer anzuzünden, um sich zu wärmen. Aus einem nahen Wäldchen schleppte er dürres Reisig herbei. Dann sah er sich nach einer Stelle für sein Feuerchen um. Am Fuße eines Baumes hatte eine Mutte, so nennt man dort die Sau, ein tiefes Loch gewühlt; das schien dem jungen die geeignete Stelle zu sein. Bald loderte ein helles Feuer empor.

Als der Schweinehirt seine Herde heimtrieb, brannte das Feuer noch immer, obwohl der Holzvorrat längst aufgebraucht war. Der junge wunderte sich sehr darüber. Am folgenden Morgen, als er die Schweine wieder zur Weide trieb, wunderte er sich noch mehr; denn das Feuer war noch nicht erloschen. Es erhielt sich aber nicht durch Holz, sondern durch schwarze Erde. Das erzählte der junge seinem Vater; der kam und fand in dem Loch zu seiner Freude gute Kohle. Er legte an dieser Stelle eine Grube an, die noch heute besteht. Sie ist das älteste Kohlenbergwerk an der Ruhr und führt den Namen »Op de Mutte«.

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