Textsuche bei Gutenberg-DE:
Startseite    Genres    Neue Texte    Alle Autoren    Alle Werke    Lesetips    Shop    Information    Impressum
Autoren A-Z: A | B | C | D | E | F | G | H | I | J | K | L | M | N | O | P | Q | R | S | T | U | V | W | X | Y | Z | Alle

Paul Fleming: Paul Fleming: Gedichte - An Balthien
Quellenangabe
typepoem
booktitleDeutsche Gedichte
authorPaul Fleming
year1986
publisherPhilipp Reclam jun.
addressStuttgart
isbn3-15-002455-2
titleAn Balthien
pages124
sendergerd.bouillon@t-online.de
Schließen

Navigation:

An Balthien.

            Darff / Edle Balthie / ich mich schon hier nicht nennen /
weil dieser kleine Brieff sehr weit zu reisen hat /
da List zu Felde liegt mit Neide früh' und spat /
da Vorwitz und Betrug den schmalen Paß berennen.
    So wirst du aus der Hand doch meinen Nahmen kennen /
die du / wie deine kennst; Sie / meines Hertzens Rath /
und stumme Rednerinn / bezeugt dirs in der That /
wie ich von deiner Brunst nicht lasse nach zu brennen.
    Bist du / wie ich / gesinnt / so bleibst du unverwand /
Behältst mir deine Gunst / biß daß ich deine Hand /
die zahrte / dermahleins hinwieder werde küssen.
    Itzt muß ich weiter fort. Doch solst du / meine Zier /
noch dieses wahre Wort von mir zu letzte wissen /
Je weiter ich mich mach' / je näher kömst du mir.
 << Auff eines seinen Nahmens Tag In Astrachan geschrieben / m. dc. xxxviij. im Julio  Er redet die Stadt Moskaw an / Als er ihre vergüldeten Thürme von fernen sahe >> 






TOP



TOP