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Heinrich Hoffmann: Der Badeort Salzloch - Kapitel 1
Quellenangabe
typesatire
booktitleHumoristische Studien und Satiren
authorHeinrich Hoffmann
year1986
publisherInsel Verlag
addressFrankfurt am Main
isbn3-458-14520-6
titleDer Badeort Salzloch
pages247-250
created20020728
sendergerd.bouillon@t-online.de
firstpub1860
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Heinrich Hoffmann

Der Badeort Salzloch

Seine jod-, brom-, eisen- und salzhaltigen Schwefelquellen
und die tanninsauren animalischen Luftbäder,
nebst einer Apologie des Hasardspiels

 

Dargestellt von

Dr. Polykarpus Gastfenger

Fürstlich Schnackenbergischem Medizinalrate und Brunnenarzte, Mitglied der aquatischen Gesellschaft, des deutschen Douche-Vereins, des Casinos und des Kegelclubs zu Schnackenberg sowie vieler anderer gelehrten Gesellschaften korrespondierendem und Ehrenmitgliede usw.

 


Es kommt nicht allein darauf an, daß man die Wahrheit sagt, sondern mehr noch, wie man sie sagt. –

 

Verwitweten Fürstinnen,
lebenslustigen Erbprinzen,
russischen und: ungarischen Magnaten,
Starosten und ähnlichen,
reichen reisenden Engländern,
prunksüchtigen Bankiers,
kurz allen berechtigten Vergnüglingen

widmet
in tiefster Ergebenheit
diese Blätter
der Verfasser


Inhalt

I. Einleitung

Scharlatanerie in der Arzneikunst. – Sonst wie jetzt. – Salzlochs Bedeutung. – Römischer Ursprung. – Mittelalterliche Periode. – Neue Entdeckung. – Dr. Goldfischer. – Die Kurkomödie

II. Gegend und Lage

Georgika. – Romantik. – Eine Mineralwassersage. – Promenade. – Das Dorf. – Das Klima. – Die tanninsauren Luftbäder.

III. Das Leben in Salzloch

Alte Zeit, neue Zeit. – Die ländlichen Genüsse. – Sehenswürdigkeiten. – Das Konversationsgebäude. – Trinkhalle. – Der Wasserfall. – Wirtshäuser. – Reisegelegenheiten. – In Sachsen: 1704. – Kurpersonal. – Leben und Charakter der Gesellschaft. – Kurmusik. – Der Kanonier von Schwalbach. – Abhandlung über das Spiel.

IV. Die Quelle

Entstehung der Heilquellen. – Quellentiefe. – Salzloch vor der Sündflut. – Der Krater. – Die Analyse. – Mikroskopische Mineralwasserwelt. – Ein neues Urlebwesen. – Badeeinrichtungen. – Skala der Wellenbäder. – Stellung der Heilquellen. – Soziale Analyse einer Badekur.

V. Allgemeine Wirkungen

Das Kochsalz. – Wunderwirkungen. – Das Natron. – Die Kohlensäure. – Das Jod. – Das Wasser des Lebens. – Ein Ballett. – Hydrogalvanismus. – Thermaleuphemismus. – Die Bäder. – Sättigung und Brunnenkrisen. – Nachkur. – Winterkuren. – Spezialbehandlungsanstalten.

VI. Der Gebrauch des Bades im allgemeinen

Vorkur und Vorstimmung. – Vorgymnastik. – Brunnenindulgenz. – Baderegeln; Altes und Neues. – Ernährungscodex. – Der Wein. – Pelle curas et sequere curam!

VII. Die Anwendung des Bades in einzelnen Krankheiten, nebst Krankengeschichten

Praktische Winke. – Hydromanie. – Gegenanzeigen. – Thermalpoetik. – Humoraltherapie. – Klinische Euphemistik. – Die Kapelle des Sankt Blasius. – Abdominalleiden. – Hämorrhoiden und Gicht. – Weltgicht. – Rheumatismus. – Skropheln. – Ideale Perspektive für die Menschheit. – Exantheme. – E pur si muove! – Vis obstetrix. – Brustleiden. – Nervenleiden. – Hysterie. – Privatissima. – Neuralgien. – Lähmung. – Augenleiden. – Knalleffekte. – Tierstudien. – Schlußtableau.


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