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Gutenberg > Christoph von Schmid >

190 kleine Erzählungen für die Jugend

Christoph von Schmid: 190 kleine Erzählungen für die Jugend - Kapitel 7
Quellenangabe
typelegend
authorChristoph von Schmid
title190 kleine Erzählungen für die Jugend
publisherEnßlin & Laiblins Verlagsbuchhandlung
correctorreuters@abc.de
senderwww.gaga.net
created20080308
projectid30cab2fc
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7. Das Vergißmeinnicht

Wie heißt man denn diese schönen, himmelblauen Blümchen hier an dem klaren Bächlein? fragte Sophie ihre Mutter. Ich sah sie schon öfter gemalt oder gestickt, weiß aber noch nicht einmal, wie man sie nennt. – Man nennt sie Vergißmeinnicht, sprach die Mutter, weil man diese niedlichen Blümchen, die so schön mit der Farbe des Himmels geziert sind, scheidenden Freunden zum Gedenken zu geben pflegt. – Sophie sagte: Ich habe mich noch nie von Eltern, Geschwistern oder Freunden trennen müssen. Ich weiß daher niemand, an den mich ein solches Blümchen erinnern konnte. Die Mutter sprach: So will ich dir jemand nennen, an den dich dieses Blümchen erinnern soll – es ist derjenige, der es geschaffen hat. Jede Blume im Garten erinnert uns an ihren und unsern Schöpfer.

Ein jedes Wiesenblümlein spricht:
vergiß des lieben Gottes nicht.

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