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Gutenberg > Christoph von Schmid >

190 kleine Erzählungen für die Jugend

Christoph von Schmid: 190 kleine Erzählungen für die Jugend - Kapitel 23
Quellenangabe
typelegend
authorChristoph von Schmid
title190 kleine Erzählungen für die Jugend
publisherEnßlin & Laiblins Verlagsbuchhandlung
correctorreuters@abc.de
senderwww.gaga.net
created20080308
projectid30cab2fc
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23. Der Weinstock

Ein Gärtner hatte an seinem Hause einen Weinstock gepflanzt, der die ganze Hauswand mit seinen Blättern bedeckte und sehr gute Trauben trug. Sein Nachbar beneidete ihn darum und schnitt einmal bei Nacht mehrere der längsten Rebzweige ab. Als der Gärtner am Morgen den Weinstock erblickte, ward er sehr betrübt. Denn damals wußte man noch nicht, wie gut dem Weinstocke das Beschneiden sei. Ich möchte weinen, sprach der Gärtner, wie jetzt der Weinstock über seine Verstümmelung zu weinen scheint. Allein siehe da! Der Weinstock trug in diesem Jahre so viele und so schöne Trauben, wie noch in keinem der vorigen Jahre.

Womit ein Feind zu schaden denkt,
wird oft von Gott zum heil gelenkt.

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