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190 kleine Erzählungen für die Jugend

Christoph von Schmid: 190 kleine Erzählungen für die Jugend - Kapitel 2
Quellenangabe
typelegend
authorChristoph von Schmid
title190 kleine Erzählungen für die Jugend
publisherEnßlin & Laiblins Verlagsbuchhandlung
correctorreuters@abc.de
senderwww.gaga.net
created20080308
projectid30cab2fc
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2. Die schönsten Blumen

Ludwig blieb in dem Garten vor einem blühenden Rosenstrauche stehen und sagte zu seinen Schwestern: Die Rose ist doch die schönste von allen Blumen ! – Karoline sprach: Die Lilie dort auf dem Blumenbeete ist ebenso schön als die Rose. Ich halte beide Blumen für die schönsten: alle anderen sind nichts dagegen. – Ei, sagte die kleine Anna, ihr müßt die lieblichen Veilchen doch auch nicht gering achten. Sie sind recht schön und haben uns im verflossenen Frühlinge viele Freude gemacht. – Die Mutter, die dem Gespräche der Kinder zuhörte, sprach: Die dreierlei Blumen, die euch so wohl gefallen, sind schöne Gleichnisse und Sinnbilder von drei schönen Tugenden. Das Veilchen mit der bescheidenen dunkelblauen Farbe ist ein Sinnbild der Demut; die schneeweiße Lilie ist ein Sinnbild der Unschuld; das liebliche Rot der Rose sagt euch: Euer Herz soll glühen von Liebe zu Gott und den Menschen und zu allem Guten. Denn diese Liebe allein ist die wahre Güte.

Der Jugend schönste Blüte
Sind Demut, Unschuld, Güte.

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