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190 kleine Erzählungen für die Jugend

Christoph von Schmid: 190 kleine Erzählungen für die Jugend - Kapitel 168
Quellenangabe
typelegend
authorChristoph von Schmid
title190 kleine Erzählungen für die Jugend
publisherEnßlin & Laiblins Verlagsbuchhandlung
correctorreuters@abc.de
senderwww.gaga.net
created20080308
projectid30cab2fc
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168. Der Räuber

Ein Räuber stand mit geladener Flinte im Gebüsche und lauerte auf einen reichen Kornhändler. Der Kornhändler kam und hatte einen schweren Geldgurt um den Leib. Der Räuber spannte den Hahn und ließ sich, um sicherer zu Zielen, auf ein Knie nieder. Allein er kniete auf eine Schlange, die im dürren Laube versteckt war. Die ergrimmte Schlange fuhr auf – fiel ihn wütend an, und der Schuß ging fehl. Auf den Schuß und das Jammergeschrei des Räubers sprang der Kornhändler herbei. Da sah er mit Entsetzen, wie der unglückselige Mensch auf dem Boden lag, wie die Schlange sich ihm um Arm und Hals gewickelt hatte – und ihn mit giftigen Bissen tötete. – Ach, seufzte der Sterbende, indem er den Kornhändler erblickte; mir geschieht es recht! In eben dem Augenblicke, da ich dir das Leben rauben wollte, komme ich selbst darum.

Oft trifft den frechen Bösewicht
Gleich auf der Tat sein Strafgericht.

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