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190 kleine Erzählungen für die Jugend

Christoph von Schmid: 190 kleine Erzählungen für die Jugend - Kapitel 162
Quellenangabe
typelegend
authorChristoph von Schmid
title190 kleine Erzählungen für die Jugend
publisherEnßlin & Laiblins Verlagsbuchhandlung
correctorreuters@abc.de
senderwww.gaga.net
created20080308
projectid30cab2fc
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162. Die guten Nachbarn

Das Knäblein des Müllers im Dorfe wagte sich zu nahe an den Bach. Es fiel hinein und wäre bald ertrunken. Allein der Schmied, der jenseits des Baches wohnte, sah es, sprang sogleich in das Wasser, zog das Kind heraus und brachte es dem Vater. – Ein Jahr darauf kam zur Nachtzeit in der Schmiede Feuer aus. Das Haus stand schon beinahe ganz in Flammen, ehe der Schmied es merkte. Er rettete sich mit Weib und Kindern. Nur sein kleinstes Töchterlein hatte man im ersten Schrecken vergessen. Das Kind fing in dem brennenden Hause an zu schreien; allein kein Mensch wollte sich hinein wagen. Da kam plötzlich der Müller, sprang in die Flammen – brachte das Kind glücklich heraus, gab es dem Schmied in die Arme und sagte: Gott sei gelobt, daß er mir Gelegenheit gab, euch Gleiches mit Gleichem zu vergelten. Ihr habt meinen Sohn aus dem Wasser gezogen, und ich habe mit Gottes Hilfe eure Tochter aus dem Feuer errettet.

Dem, der sich andern hilfreich zeigt,
Sind sie zu helfen auch geneigt.

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