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190 kleine Erzählungen für die Jugend

Christoph von Schmid: 190 kleine Erzählungen für die Jugend - Kapitel 137
Quellenangabe
typelegend
authorChristoph von Schmid
title190 kleine Erzählungen für die Jugend
publisherEnßlin & Laiblins Verlagsbuchhandlung
correctorreuters@abc.de
senderwww.gaga.net
created20080308
projectid30cab2fc
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137. Der Schatz im Walde

Ambros besuchte in einem benachbarten Dorfe seine Großmutter, und sie schenkte ihm einen Korb voll Aepfel. Wie er nun mit seinem Aepfelkorb auf dem Kopfe am späten Abende durch den dunklen Wald nach Hause ging, sah er unter einem alten Eichbaume etwas glänzen, wie lauter Silber. – Das ist ein Schatz! dachte er, schüttete die Aepfel auf die Erde, füllte den Korb mit den gefundenen Kostbarkeiten und lief damit voll Freude nach Hause. Als er aber den Fund am nächsten Morgen beim Lichte der Sonne betrachtete, sieh, da hatte er für seine schönen Aepfel, die in der vergangenen Nacht von den Wildschweinen aufgezehrt worden – nichts, als faules Holz, das manchmal im Dunkeln leuchtet.

Es ist beim Strahl des rechten Lichts
Manch Erdenglück ein glänzend Nichts.

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