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Volkstümliche Geschichte der Philosophie

Karl Vorländer: Volkstümliche Geschichte der Philosophie - Kapitel 1
Quellenangabe
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authorKarl Vorländer
titleVolkstümliche Geschichte der Philosophie
publisherVerlag von J. H. W. Dietz Nachf. G. m. b. H.
year1921
correctorfranke.antenne
senderwww.gaga.net
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Vorwort

Schon lange war es mein Wunsch, neben meiner zweibändigen Geschichte der Philosophie, die sich hauptsächlich in den Kreisen der Studierenden eingebürgert zu haben scheint, eine kürzere Darstellung desselben Stoffes für den freidenkenden Mann aus dem Volke zu schreiben, der für die großen Weltanschauungsfragen interessiert ist. Das ist allerdings keine leichte Aufgabe und ist wohl deshalb bisher noch nie versucht worden. Denn ein solches Buch soll kurz sein und doch die Hauptprobleme der Philosophie klar herausarbeiten, ihre Hauptgestalten lebensvoll schildern; allgemeinverständlich, ohne doch an der Oberfläche zu bleiben. Nun, »ich hab's gewagt!« Eine Aufforderung von Professor Ferd. Jak. Schmidt in der Neuen Zeit vom 12. März 1920 bestärkte mich in dem Entschluß. Jahrelanger geistiger Verkehr mit bildungsdurstigen Männern der verschiedensten Kreise läßt mich hoffen, daß ich den Ton im allgemeinen getroffen habe. Vermieden sind selbstverständlich alle fremdsprachlichen Zitate, nach Möglichkeit auch die Fremdwörter, desgleichen fast alle Literaturangaben. Wer sie sucht, wer überhaupt eingehendere Belehrung wünscht, den verweise ich auf meine gegenwärtig in sechster Auflage erscheinende größere Geschichte der Philosophie (zwei Bände, Verlag Felix Meiner, Leipzig, 368 und 533 Seiten). Wer die Werke der Philosophen selbst lesen will, findet die weitaus meisten und wichtigsten in deutscher Übersetzung, mit Einleitungen und Erläuterungen, in der ebenfalls im Verlag Meiner erschienenen, nahezu zweihundert Bände zählenden Philosophischen Bibliothek. Zum Schlusse spreche ich dem Verlag J. H. W. Dietz Nachf. in Stuttgart meinen herzlichen Dank für sein bereitwilliges sofortiges Eingehen auf meinen Antrag, dem Verlag F. Meiner für die von ihm erteilte Zustimmung aus.

Münster i. W., 1. Mai 1921
Professor Dr. Karl Vorländer

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