Projekt Gutenberg

Textsuche bei Gutenberg-DE:
Startseite    Genres    Neue Texte    Alle Autoren    Alle Werke    Lesetips    Shop    Information    Impressum
Autoren A-Z: A | B | C | D | E | F | G | H | I | J | K | L | M | N | O | P | Q | R | S | T | U | V | W | X | Y | Z | Alle
Gutenberg >

Moritz Graf Strachwitz

Moritz (Karl Wilhelm Anton) Graf Strachwitz

Geboren am 13.3.1822 in Peterwitz bei Frankenstein/Schlesien (heute: Zabkowice Slaskie); gestorben am 11.12.1847 in Wien.

Strachwitz entstammte einem alten schlesischen Adelsgeschlecht. Ab 1841 studierte er in Breslau Rechtswissenschaft; 1842 wechselte er nach Berlin, wo er im literarischen Verein »Tunnel über der Spree« bald (so Fontane) zum stilbildenden »Mittelpunkt« wurde. Im Sommer 1843 unternahm er eine Reise nach Schweden und Norwegen. Nach Studienabschluß kehrte er in seine Heimat zurück und legte 1844 in Breslau das Auskultatorenexamen ab. Anschließend arbeitete er für knapp ein Jahr als Referendar beim Kreisgericht Grottkau, widmete sich dann aber als Privatgelehrter auf dem väterlichen Gut seinen literarischen Neigungen. Auf einer Italienreise erkrankte er in Venedig und starb auf der Rückfahrt in Wien.

Strachwitz' Gedichte waren im 19. Jahrhundert sehr erfolgreich und wurden häufig vertont, etwa von Loewe, Schumann und Brahms. Er prägte die Vorstellungen, die sich mit der Ballade verbanden, und beeinflußte u.a. Fontane, Dahn und Liliencron.


Werke u.a.

  • 1842 Lieder eines Erwachenden (Gedichte)
  • 1848 Neue Gedichte

Im Projekt Gutenberg-DE vorhanden