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Karl Gutzkow

Gutzkow, Karl

Karl Gutzkow

(auch: E. L. Bulwer)

Geboren am 17.3.1811 in Berlin, gestorben am 16.12.1878 in Frankfurt/M. - Dramatiker, Erzhler, Journalist.

Nach dem Besuch des Gymnasiums begann Gutzkow in Berlin ein Studium der Theologie. 1831 grndete er die Zeitschrift Forum der Journal-Litteratur. Sein erster Roman Briefe eines Narren an eine Nrrin erschien anonym 1832.

1833 bereiste Gutzkow Oberitalien und sterreich und zog dann nach Leipzig, wo er fr mehrere Zeitungen schrieb.

Nach Maha Guru. Geschichte eines Gottes (1833) verffentlichte Gutzkow 1835 den skandalerregenden Roman Wally, die Zweiflerin. Er brachte Gutzkow zweieinhalb Monate Gefngnis ein und hatte das Druck- und Schreibverbot in Preuen und dann im Gebiet des Deutschen Bundes zur Folge. Nach seiner Freilassung heiratete Gutzkow und gab in der Heimat seiner Frau die Frankfurter Brsenzeitung und deren Beiblatt Frankfurter Telegraf heraus.

Ab 1837 lebte er in Hamburg. Die Romane Seraphine (1838) und Blasedow und seine Shne (1839) stellten Gutzkows Talent fr humoristisches Erzhlen heraus. Das Knstlerdrama Richard Savage, Sohn einer Mutter (1839) stand innerhalb eines halben Jahres auf dem Spielplan von 18 deutschen Theatern. Sein Lustspiel Zopf und Schwert (1844) war eine der meistgespielten Komdien des Jahrhunderts. Das Urbild des Tartffe (1844) ist eine Auseinandersetzung mit der aktuellen Zensurpraxis. 1846 folgte er Tieck als Dramaturg am Dresdener Hoftheater (bis 1849).

Die Ritter vom Geiste (9 Bnde) erschien 1861. 1852, im Erscheinungsjahr seines Erinnerungswerks Aus der Knabenzeit, grndete Gutzkow die Zeitschrift Unterhaltungen am huslichen Herd. Hier erschien u.a. auch sein Roman Die Nihilisten (1853).

Sein zweiter Groroman Der Zauberer von Rom (9 Bnde) erschien 1850/51. Die vierte, auf vier Bnde verkrzte Ausgabe erschien 1871, dem Jahr, als Gutzkows Verfolgungswahn durch den Mierfolg seines Schauspiels Der Gefangene von Metz (1870) auf der Berliner Bhne sich verschlimmerte. 1862 hatte er die Redaktion der Unterhaltungen aufgegeben, mute aber wegen Geldmangels - er war inzwischen Vater von sechs Kindern - die Stelle als Generalsekretr der Schillerstiftung in Weimar annehmen (bis 1864). 1864 erlitt er den ersten Nervenzusammenbruch und kam fr ein Jahr in eine Heilanstalt.


Werke u.a.

  • 1832 Briefe eines Narren an eine Nrrin
  • 1833 Maha Guru. Geschichte eines Gottes
  • 1835 Wally, die Zweiflerin
  • 1838 Seraphine
  • 1839 Blasedow und seine Shne
  • 1839 Richard Savage, Sohn einer Mutter
  • 1844 Zopf und Schwert
  • 1844 Das Urbild des Tartffe
  • 1847 Uriel Acosta
  • 1851 Die Ritter vom Geiste
  • 1852 Aus der Knabenzeit
  • 1853 Die Nihilisten
  • 1861 Der Zauberer von Rom
  • 1870 Der Gefangene von Metz
  • 1870 Die Shne Pestalozzis
  • 1871 Lebensbilder