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Julius Stinde

Stinde, Julius

Julius Stinde

(auch: Theophil Ballheim, Dr. Bhm, Wilhelmine Buchholz, Julius Ernst, David Hersch, Julius Neuland, D. Quidam, J. Steinmann, Alfred de Valmy, Richard E. Ward)

Julius Ernst Wilhelm Stinde wurde am 28.8.1841 in Kirchnchel/Holstein geboren; er starb am 8.8.1905 in Olsberg/Ruhr.

Stinde wuchs in Lensahn/Holstein auf. Nach dem Abitur am Eutiner Gymnasium studierte er Chemie in Kiel, Gieen und Jena. Nach der Promotion 1863 war er bis 1866 Werkfhrer einer chemischen Fabrik in Hamburg. Als freier Mitarbeiter schrieb er fr die Zeitschrift Reform Gedichte, Humoresken, Erzhlungen, Theaterkritiken und populrwissenschaftliche Beitrge. Als hauptberuflicher Journalist arbeitete er u.a. fr die Spenersche Zeitung, die Wiener Presse und die Fliegenden Bltter; daneben schrieb er fr das Karl-Schultze-Theater in Hamburg Volksstcke und die romantische Oper nnchen von Tharau. 1876 ging er als freier Schriftsteller nach Berlin. Ab 1879 schrieb er fr das Deutsche Monatsblatt Artikel unter dem Pseudonym Wilhelmine Buchholz.


Werke u.a.

  • 1871 Das mnnliche und weibliche Geschlechtsleben
  • 1871 In eiserner Faust. Ein Polizeiroman
  • 1873 Alltagsmrchen
  • 1873 Meistersingermotive. Eine Studie ber Richard Wagners Meistersinger
  • 1873 Naturwissenschaftliche Plaudereien
  • 1875 Hamburger Leiden (Volksstck)
  • 1875 Tante Lotte (Volksstck)
  • 1875 nnchen von Tharau (Oper)
  • 1876 Die Nachtigall aus dem Bckergang (Volksstck)
  • 1877 Die Familie Carstens (Volksstck)
  • 1883 Buchholzens in Italien
  • 1884-86 Die Familie Buchholz (3 Teile)
  • 1888 Frau Buchholz im Orient
  • 1892 Humoresken
  • 1893 Der Liedermacher
  • 1895 Wilhelmine Buchholz' Memoiren
  • 1904 Emma, das geheimnisvolle Hausmdchen oder Der Sieg der Tugend ber die Schnheit (parodistischer Kolportage-Roman)








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