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Isolde Kurz

Kurz, Isolde

Isolde Kurz

Geboren am 21.12.1853 in Stuttgart; gestorben am 5.4.1944 in Tbingen.

Die Tochter von Hermann Kurz wurde schon im Elternhaus mit der Literatur der klassischen Antike vertraut; von ihrer liberal denkenden Mutter bekam sie auch sozialistische Schriften zu lesen und konnte aufgrund ihrer reichen Sprachkenntnisse als junge Frau mit bersetzungen Geld verdienen. 1880 zog sie zu dem als Arzt praktizierenden Bruder nach Florenz. Nach Reisen in Griechenland lebte sie in Mnchen, ab 1943 in Tbingen, wo sie 1913 zum Ehrendoktor der Universitt ernannt worden war. Sie erhielt die Goethe-Medaille fr Kunst und Wissenschaft, war Ehrenmitglied des Marbacher Schiller-Vereins und der Deutschen Akademie in Florenz.

Quelle: Killy Literaturlexikon


Werke u.a.

  • 1890 Florentiner Novellen
  • 1895 Italienische Erzhlungen
  • 1900 Von dazumal. Erzhlungen
  • 1906 Hermann Kurz: ein Beitrag zu seiner Lebensgeschichte
  • 1910 Die Humanisten
  • 1915 Cora und andere Erzhlungen
  • 1922 Nchte von Fondi
  • 1925 Der Despot
  • 1927 Die Stunde des Unsichtbaren. Seltsame Geschichten
  • 1931 Vanadis. Der Schicksalsweg einer Frau
  • 1939 Das Haus des Atreus

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Erzhlende Werke

Biographische und autobiographische Werke