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Hugo Bettauer

Bettauer, Hugo

Hugo Bettauer

Geboren am 18.8.1872 in Baden bei Wien, gestorben am 26.3.1925 in Wien.

Der Sohn eines Brsenmaklers verbrachte seine Schulzeit in Wien. 1899 bersiedelte er nach NewYork und wurde amerikanischer Staatsbrger. Als Journalist ging er nach Berlin; dort griff er die Berliner Polizei und preuische Beamte wegen Bestechlichkeit an. Nachdem er die Korruption des Direktors der Berliner Hoftheater aufgedeckt hatte, der darauf Selbstmord beging, mute Bettauer Preuen verlassen. Er ging nach Hamburg, 1904 wieder nach NewYork, wo er als Reporter der Deutschen Zeitung und als Schriftsteller arbeitete; er schrieb Fortsetzungsromane fr die Einwanderer. 1910 kehrte er nach Wien zurck und verfate bis 1924 eine Reihe von Kriminalromanen. Ab 1924 war er Mitherausgeber von Sie und Er. Wochenschrift fr Lebenskunst und Erotik; die Zeitschrift wurde als sittengefhrdend beschlagnahmt. In dem anschlieenden Proze wurde er zwar freigesprochen, aber von Antisemiten verfolgt und in seiner Redaktion von einem fanatischen Nationalsozialisten ermordet.


Werke u.a.

  • 1919 Faustrecht (Kriminalroman)
  • 1920 Hemmungslos (Kriminalroman)
  • 1921 Die drei Ehestunden der Elizabeth Lehndorff (Roman)
  • 1922 Die Stadt ohne Juden (Roman)
  • 1923 Der Kampf um Wien (Roman)
  • 1924 Das entfesselte Wien (Roman)
  • 1924 Die Freudlose Gasse (Roman)
  • 1926 Kampf ums Glck (Roman)
  • 1926 Der Tod einer Grete und andere Novellen

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Der Frauenmörder/Der Fall Landru
Taschenbuch 9,99 €
Verlag Projekt Gutenberg-DE
ISBN: 978-386511-711-3

Blaubartkrimi.
Landru, einer der berüchtigsten Verbrecher der Kriminalgeschichte, ermordete eine nicht genau bekannte Zahl von Frauen und bemächtigte sich ihres Eigentums. Über die Ausgaben und Einnahmen seiner Verbrechen führt er gewissenhaft Buch. Zum Beispiel schrieb er über eines seiner vielen Opfer, Annette Pascal, 33 Jahre alt, geschieden, Schneiderin: »Kassenbilanz Pascal 8,85«. Er verkauft er ihre Möbel, ihre Kleider und – für15 Frcs. ihr künstliches Gebiß.

Hugo Bettauer ließ sich durch diesen spektakulären Kriminalfall zu seinem Roman »Der Frauenmörder« anregen, in dem das Geschehen nach Berlin verlegt wird. Im zweiten Teil dieses Buches schildert Egon Roland den tatsächlichen Fall Landru nach Prozessberichten und -akten aus der damaligen Zeit.


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