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Hans Frhr. von Hammerstein

Hammerstein, Hans Frhr. von

Hans Freiherr von Hammerstein-Equord,

Geboren am 5.10.1881 in Melk/Niederösterreich; gestorben am 9.8.1947 in Micheldorf/Oberösterreich.

Der Sohn eines aus rheinisch-bergischem Adel stammenden Rittmeisters studierte Jura. Seit 1905 war er Landesbeamter, seit 1934 Staatssekretär in Wien. 1936 hatte er für kurze Zeit das Amt des Justizministers, danach das des Bundeskommissars für Kulturpropaganda inne; ebenfalls 1936 wurde er Präsident des österreichischen PEN-Clubs. Nach dem »Anschluß« Österreichs wurde er pensioniert, 1944 verhaftet und in das Konzentrationslager Mauthausen gebracht; 1945 befreit, starb er zwei Jahre später an den Nachwirkungen der Lagerhaft.

Quelle: Killy Literaturlexikon


Werke u.a.

  • 1911 Die blaue Blume (Märchen)
  • 1913 Roland und Rotraut (Roman)
  • 1921 Ritter, Tod und Teufel (Roman)
  • 1922 Mangold von Eberstein (2. Band von »Ritter, Tod und Teufel«)
  • 1923 Wald (Erzählung)
  • 1933 Die finnischen Reiter (Roman)








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