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Gian Francesco Poggio Bracciolini

Poggio Bracciolini, Gian Francesco

Gian Francesco Poggio Bracciolini

auch: Poggio Fiorentino

Geboren am 11. 2. 1380 im heutigen Terranuova Bracciolini (Italien); gestorben am 30. 10. 1459 in Florenz.

Poggio war einer der wichtigsten Humanisten der italienischen Renaissance. Er wurde zu einem ihrer Wegbereiter, da er einige der bedeutendsten Werke der Antike wiederentdeckte und der europäischen Geisteswelt erneut zugänglich machte. Der Sohn eines Drogisten studierte Notarkunst in Florenz; noch während des Studiums kam er in Kontakt mit dem florentinischen Kanzler Coluccio Salutati und dessen Kreis von Humanisten. 1403 ging er als Privatsekretär des Bischofs von Bari Landolfo Maramoldo nach Rom. Bald darauf wurde er Schreiber der apostolischen Kurie bei Papst Bonifatius IX; diese Position bekleidete er auch unter den Päpsten Innozenz VII. und Gregor XII. sowie den Gegenpäpsten Alexander V. und Johannes XXIII., unter letzterem wurde er zum apostolischen Sekretär befördert. Er nahm am Konzil von Konstanz teil; die Jahre 1418-1422 verbrachte er in England. 1423 kehrte er nach Rom zurück und arbeitete wieder in seiner früheren Stellung als apostolischer Sekretär für die Kurie, zunächst unter Papst Martin V. (bis 1431), dann unter Eugen IV. (1431?1447) und schließlich unter Nikolaus V. Von 1453 bis 1458 war er Leiter der florentinischen Kanzlei unter den Medici.

Quelle: Wikipedia


Werke u.a.

  • 1428-29 De avaritia (Über die Habsucht)
  • 1436 An seni sit uxor ducenda (Soll ein Greis heiraten?)
  • 1440 De nobilitate (Über den Adel)
  • 1448 De varietate fortunae (Über die Vergänglichkeit des Glückes)

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