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Gerhard Tersteegen

Tersteegen, Gerhard

Gerhard Tersteegen

Am 25. November 1697 wurde Gerhard Tersteegen in Moers geboren. Tersteegen, der aus einem von reformierter Frmmigkeit geprgtem Elternhaus stammte, verlor seinen Vater im Alter von sechs Jahren. Besuch der Lateinschule von Moers. Obwohl er ein begabter Schler war - er beherrschte sechs Sprachen -, konnte er aus Armut nicht studieren, sondern mute 1713 zu seinem Schwager nach Mlheim in die kaufmnnische Lehre. Aus diesem ungeliebten Beruf stieg er - menschenscheu wie er damals war - bereits 1719 aus und lebte seitdem zurckgezogen und rmlich wie ein Eremit. Als Bandweber in Heimarbeit hatte er jetzt Zeit, sich mit seinen geliebten Bchern zu beschftigen und verfgte spter als Autodidakt ber eine erstaunliche geistesgeschichtliche Bildung.

Nach einer Zeit intensiver geistiger und religiser Suche wurde Tersteegen als Prediger, Seelsorger, Schriftsteller und Mystiker zu einem der herausragendsten Vertreter des Pietismus im 18. Jahrhundert. Seit 1728 wirkte er als Prediger in der protestantischen Erweckungsbewegung und verfate zahlreiche Schriften. Tersteegen war einer der bekanntesten Dichter von Kirchenliedern. Im Jahre 1729 verffentlichte er unter dem Titel Geistliches Blumengrtlein inniger Seelen Lieder, die zum Teil noch heute Gemeingut in evangelischen Gemeinden sind (Eines seiner bekanntesten Lieder ist "Ich bete an die Macht der Liebe").

Gerhard Tersteegen starb am 3. April 1769 in Mlheim an der Ruhr.


Werke u.a.

  • 10 Lieder im evangelischen Gesangbuch

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