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Georg Weerth

Weerth, Georg

Georg Weerth

Georg Ludwig Weerth wurde am 17.2.1822 in Detmold geboren; gestorben am 30.7.1856 in Havanna/Kuba.

Der Sohn eines lippischen Generalsuperintendenten mußte nach dem Tode des Vaters 1836 das Detmolder Gymnasium verlassen und in Elberfeld eine Kaufmannslehre beginnen. 1840-42 arbeitete er als Buchhalter in Köln, 1842/43 als Privatsekretär eines Bonner Fabrikanten, 1843-1846 als Kontorist einer Textilfirma im mittelenglischen Bradford. Seit 1844 war er mit Friedrich Engels befreundet, der ihn zum Studium der Philosophie und Nationalökonomie anregte und mit Karl Marx und anderen Theoretikern des Frühsozialismus bekannt machte. Von 1846 bis zur Februarrevolution 1848 arbeitete er als Handelsvertreter in Brüssel; daneben lieferte er 1847/48 Englandkorrespondenzen für die Heidelberger »Deutsche Zeitung« und die »Kölnische Zeitung«. Die Nachricht vom Ausbruch der Februarrevolution ließ ihn nach Paris, dann nach London und Köln eilen, wo er Leiter des Feuilletons der »Neuen Rheinischen Zeitung« (Juni 1848 bis Mai 1849) wurde. Nach dreimonatiger Haft (bis Mai 1850, wegen literarischer Anstiftung zum Mord an einem preußischen Paulskirchen-Abgeordneten) widmete er sich der »höchsten Poesie« des Handels und machte ausgedehnte Reisen, 1850 durch Spanien und Portugal, 1852-56 durch Mittel- und Südamerika, wo er am Gelbfieber starb.


Werke u.a.

(vorwiegend in Zeitungen erschienen):


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