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Georg Schweinfurth

Georg Schweinfurth

Georg Schweinfurth wurde 29.12.1836 in Riga als Sohn einer reichen deutsch-russischen Familie geboren. Er konnte ein Leben lang seinen Neigungen und Interessen nachgehen ohne je bezahlte Ttigkeiten ausben zu mssen. Ohne irgendwelche persnlichen Bindungen eingegangen zu sein, verstarb er achtundachtzigjhrig als Junggeselle am 19.09.1925 in Berlin.

Er bereiste 1864-66 gypten, den stlichen Sudan sowie die Kste des Roten Meeres. Von 1869-71 unternahm er im Auftrag der Preuischen Akademie der Wissenschaften eine Forschungsreise in das Quellgebiet des Nil und seiner westlichen Zuflsse. Er grenzte das Quellgebiet mit der Entdeckung des westlich in den Kongo flieenden Uelle, nach Sdwesten ab. Er lieferte erste gesicherte Berichte ber die Existenz der Pygmen und weiterer dort lebender Vlker, wie die Mangbetu und Dinka.

Ab 1873 besuchte er mehrfach den Nordosten Afrikas und Arabien.

In erster Linie Botaniker, reichte doch das Spektrum seiner Verffentlichungen von einem Verzeichnis thiopischer Pflanzennamen bis zu einer Landkarte des sdlichen Tunesiens, von der Beschreibung von Artefakten zentralafrikanischer Vlker bis zu Berichten ber prhistorische Funde in Ober-gypten.

Bei Ausgrabungen in gypten war eines seiner herausragendsten Verdienste, zu sammeln, zu prparieren und dauerhaft zu konservieren, wofr sich viele Ausgrber damals nicht interessierten - fr pflanzliches Material.


Werke u.a.

  • 1920 Im Herzen von Afrika (Reisebeschreibung)

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