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Georg Ebers

Ebers, Georg

Georg Ebers

Georg Moritz Ebers wurde am 1.3.1837 in Berlin geboren; er starb am 7.8.1898 in Tutzing.

Der Sohn eines Bankiers und Porzellanfabrikanten begann 1857 nach der Reifeprfung in Quedlinburg ein Jurastudium in Gttingen, erkrankte aber 1858 schwer und trug ein chronisches Rckenmarksleiden davon. Whrend seines langwierigen Krankenlagers entwickelte sich sein Interesse fr gyptologie. Durch seine gesicherten finanziellen Verhltnisse konnte er sich unter Anleitung des Begrnders dieser Disziplin in Deutschland, Richard Lepsius, die Beschftigung mit diesem schnen Mdchen ohne Mitgift (Champollion) leisten. Er promovierte 1862 in Gttingen; nach der Habilitation 1865 in Jena wurde er 1869 zum Extraordinarius, 1875 zum Ordinarius in Leipzig ernannt. Bis zur krankheitsbedingten Emeritierung 1889 gehrte er zu den herausragenden Vertretern seines Faches, vor allem durch die Erwerbung (whrend seiner zweiten gyptenreise 1872/73) und beispielhafte Edierung des nach ihm benannten medizinischen Handbuchs Papyros Ebers. In der das allgemeine Interesse am meisten ansprechenden Form versuchte er sich auch als Autor sog. Professorenromane und erschlo mit 20 historisch-ethnographischen – vorwiegend auf gyptischen Schaupltzen angesiedelten – Romanen neue Stoffbereiche.

Georg Ebers ist der Stiefgrovater von Willy Seidel.


Werke u.a.

  • 1864 Eine gyptische Knigstochter
  • 1872/73 Papyros Ebers
  • 1877 Uarda
  • 1878 Homo sum
  • 1878/79 gypten in Wort und Bild
  • 1880 Die Schwestern
  • 1887 Die Nilbraut
  • 1889 Die Gred. Roman aus dem alten Nrnberg
  • 1892 Per aspera
  • 1893 Die Geschichte meines Lebens. Vom Kind bis zum Manne

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