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Friedrich Strubberg

Strubberg, Friedrich

Friedrich Strubberg

Ps: Armand

Friedrich Armand (August) Strubberg wurde am 18. März 1806 in Kassel geboren und verstarb am 3. April 1889 in Neuenhaßlau bei Gelnhausen (Hessen).

Die biographischen Mitteilungen folgen der Darstellung des Gelnhäusener Geschichtsvereins und der Wikipedia-Seite sowie den Ausführungen von James C. Kearney in den Anmerkungen zu »Friedrichsburg« (engl. 2012 By The University Of Texas Press): http://www.gelnhausen.de und https://de.wikipedia.org

Nach einer Ausbildung im Bremer Handelskontor, zu der ihn die Herkunft aus dem Elternhaus eines vermögenden Casseler Textilfabrikanten befähigte, bereiste Strubberg im 19. Jahrhundert wiederholt die südlichen Landschaften Nordamerikas, erst in den 20er Jahren und sodann in den 40er Jahren bis etwa 1854. Während seines zweiten Aufenthalts erwarb er bei einem Arzt in Louisville medizinische Kenntnisse, nannte sich anschließend »Dr. Schubbert« und praktizierte diesen Beruf. Der Generalkommissar des Mainzer Adelsvereins, Freiherr von Meusebach, engagiert ihn als Kolonialdirektor des Vereins für die Stadt Friedrichsburg in Texas, in der er in dieser Eigenschaft mindestens ein Jahr wirkte und dabei eine gewisse, im einzelnen ungeklärte Rolle, bei dem seinerzeitigen Friedensvertrag der Einwanderer mit den dortigen indianischen Stämmen spielte. Als die zugesagte Vergütung für seine Tätigkeit, die sechsjährige Verpachtung der Plantage Nassau, ihm versagt wurde, schied er im August 1847 aus der Vereinstätigkeit mit späterer Zuerkennung einer Abfindung aus. Bis 1854 wirkte er als Landarzt in Arkansas; alsdann nach Deutschland zurückgekehrt, ließ er sich nach kurzzeitigem Aufenthalt in anderen Städten in Kassel bei seiner Schwester nieder und begann mit seiner Betätigung als Romanautor. In den 70er Jahren des 19. Jahrhunderts bewarb er die Bestrebungen des Prinzen Wilhelm von Hessen-Philippsthal-Barchfeld gegen die Einziehung des hessischen Familienfideikommissvermögens durch Preußen 1866, das Strafverfahren gegen ihn wegen Verächtlichmachung der Obrigkeit endete indes mit Freispruch.

Er veröffentlichte unter dem Künstlernamen Armand mindestens 20 Reise-, Abenteuer- und historische Romane, bei denen eigene Erlebnisse, gehörte Berichte und Fiktionen zu einem unentwirrbaren Gesamtwerk verschwimmen. Als bedeutend ist zu nennen:


Werke u.a.

  • 1858 Amerikanische Jagd- und Reiseabenteuer aus meinem Leben in den westlichen Indianergebieten
  • 1858 Bis in die Wildniß
  • 1859 Scenen aus den Kämpfen der Mexicaner und Nordamerikaner
  • 1859 Alte und neue Heimath
  • 1860 Ralph Norwood
  • 1862 Sclaverei in Amerika
  • 1862 Carl Scharnhorst. Abenteuer eines deutschen Knaben in Amerika
  • 1866 Saat und Ernte
  • 1867 Friedrichsburg
  • 1868 Aus Armand's Frontierleben








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