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Friedrich Schleiermacher

Schleiermacher, Friedrich

Friedrich Schleiermacher

auch: Pacificus Sincerus

Friedrich Daniel Ernst Schleiermacher wurde am 21.11.1768 in Breslau geboren; er starb am 12.2.1834 in Berlin.

Der Sohn eines reformierten Feldpredigers wurde im pietistischen Sinne erzogen. Von 1783-87 besuchte er das Pdagogium der Herrnhuter Brdergemeinde in Niesky und das theologische Seminar in der Brdergemeinde in Barby. Diese Ausbildung brach er ab und studierte 1787-89 in Halle Theologie, Philosophie und Philologie. Nach dem ersten theologischen Examen war er 1790-93 Hauslehrer bei der Familie des Grafen Dohna in Schlobitten/Ostpreuen, nach dem zweiten Examen 1794-96 Hilfsprediger in Landsberg/Warthe, dann bis 1802 Prediger an der Charit in Berlin, wo er Freundschaft mit Friedrich Schlegel schlo. Nach einem Hofprediger-Amt in Stolp/Pommern wurde er 1804 als a.o. Professor der Theologie nach Halle berufen; als Napoleon diese Universitt schlo, ging er 1807 nach Berlin, engagierte sich dort in der Patriotenpartei, wurde Mitglied des Berliner Landsturms, war an der Grndung der Berliner Universitt beteiligt; Humboldt rief ihn an das Unterrichtsministerium. 1810 erreichte ihn ein Ruf an die Berliner Universitt, im selben Jahr ward er Mitglied der Berliner Akademie der Wissenschaften, 1814 Sekretr deren philosophischer Abteilung; gleichzeitig wirkte er als berhmter Prediger an der Dreifaltigkeitskirche.


Werke u.a.

  • 1799 ber die Religion. Reden an die Gebildeten unter ihren Verchtern
  • 1799 Theorie des geselligen Betragens
  • 1800 Monologe
  • 1800 Vertraute Briefe ber Friedrich Schlegels Lucinde
  • 1803 Grundlinien einer Kritik der bisherigen Sittenlehre
  • 1804-28 Platons Werke (bersetzung)
  • 1806 Weihnachtsfeier
  • 1808 Gelegentliche Gedanken ber Universitten in deutschem Sinn
  • 1813 ber die verschiedenen Medhoden des bersetzens
  • 1821/22 Der christliche Glaube nach den Grundstzen der evangelischen Kirche im Zusammenhang dargestellt

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bersetzungen von Platon:








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