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Friederike Kempner

Friederike Kempner

Geboren am 25.6.1836 in Opatow/Posen, gestorben am 23.2.1904 auf Gut Friederikenhof bei Reichthal/Schlesien.

Die Tochter eines Pächters und Rittergutsbesitzers engagierte sich in der Armen- und Krankenfürsorge. 1869 begann sie ihre Aktion zur Reform des Gefängniswesens; mit ihren sozialreformerischen Aktivitäten verband sie eine vielseitige schöngeistige schriftstellerische Tätigkeit. Zeitgenossen und Nachwelt schätzten die markante Persönlichkeit nicht zuletzt als Klassikerin des unfreiwilligen Humors: ihre Verse, am hohen Ton der nachklassischen Lyrik ausgerichtet, sind dem eigenen Anspruch nicht gewachsen und wimmeln von Verstößen gegen die Logik. Der rituelle Vortrag ihrer Gedichte diente bei geselligen Anlässen unverbrüchlich zur allgemeinen Erheiterung.


Werke u.a.

  • 1860 Berenice (Trauerspiel)
  • 1861 Novellen
  • 1867 Denkschrift über die Notwendigkeit einer gesetzlichen Einführung von Leichenhäusern
  • 1867 Rudolph II. oder der Majestätsbrief
  • 1873 Gedichte
  • 1885 Gegen die Einzelhaft
  • 1903 Gedichte (8. Auflage)

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