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Ferdinand von Saar

Saar, Ferdinand von

Ferdinand von Saar

Geboren am 30.9.1833 in Wien; gestorben am 24.7.1906 in Wien-Dbling.

Ferdinand Ludwig Adam von Saar entstammt einer geadelten Beamtenfamilie. Sein Vater starb wenige Monate nach Saars Geburt; die Mutter kehrte mit ihm zu ihren Eltern zurck. In Wien besuchte er die Volksschule des Waisenhauses und die Stadtschule der Schotten, ab 1843 deren Gymnasium. 1849 trat er auf Anweisung seines Vormunds in das Heer ein, ressierte aber nicht und nahm 1860 seinen Abschied, um sich der Literatur zu widmen. Wegen seiner Schulden aus der Militrzeit war er in den folgenden Jahren mehrfach in Haft; erst 1871 befreite ihn die Geldzuwendung einer Gnnerin aus der drckendsten Not. 1890 bekam er den Franz-Josephs-Orden verliehen; an dem Festblatt zu seinem 60. Geburtstag 1893 arbeiteten u.a. Hugo von Hofmannsthal und Arthur Schnitzler mit. Seit 1903 war er Mitglied des Herrenhauses des sterreichischen Reichsrates. Zunehmend verdsterten aber Krankheit und Erfolglosigkeit sein Leben; 1906 entschied er sich zum Freitod.


Werke u.a.

  • 1865 Hildebrand (Tragdie)
  • 1866 Innocens (Novelle)
  • 1867 Heinrichs Tod (Tragdie; zusammen mit Hildebrand als Doppeltragdie Kaiser HeinrichIV.)
  • 1873 Marianne (Novelle)
  • 1877 Novellen aus sterreich
  • 1881 Der Borromer (Drama; zuerst unter dem Titel Tempesta)
  • 1882 Gedichte
  • 1886 Thassilo (Drama)
  • 1887 Leutnant Burda
  • 1889 Schicksale (Novellensammlung)
  • 1892 Frauenbilder (Novellensammlung)
  • 1893 Wiener Elegien (Lyrik)
  • 1901 Der Brauer von Habrovan
  • 1906 Tragik des Lebens (Novellensammlung)