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(Vinzenz) Ignaz Franz Castelli

(auch: Bruder Fatalis, Kosmas, Rosenfeld, C. A. Stille)

Geboren am 6.3.1781 in Wien; gestorben am 5.2.1862 in Wien.

Der Sohn eines Beamten schlug nach einem Jurastudium ebenfalls die Beamtenlaufbahn ein, die er, unterbrochen nur durch Amts- und Bildungsreisen, bis zu seiner Pensionierung 1843 durchlief. Die berufliche Stellung gab Gelegenheit zur Pflege seines literarischen Talents. Sein patriotisches Kriegslied für die österreichische Armee verteilte Erzherzog Karl in Tausenden Exemplaren unter die Truppen, Castelli wurde dadurch einer der ersten Dichter der Napoleonischen Befreiungskriege. Von 1811 bis 1814 war er Hoftheaterdichter am Wiener Kärntnertortheater.


Werke u.a.

  • 1802 Die Mühle am Ardennerfelsen (Schauspiel, nach einem französischen Melodram)
  • 1809 Kriegslied für die österreichische Armee
  • 1810 Die Schweizerfamilie (Singspiel)
  • 1816 Der Hund des Aubri (romantisch-historisches Drama)
  • 1818 Der Schicksalsstrumpf (Parodie auf die Schicksalstragödien, gemeinsam mit Alois Jeitteles)
  • 1816-26 Poetische Kleinigkeiten (5 Bände)
  • 1822 100 vierversige Fabeln
  • 1824 Lebensklugheit in Haselnüssen. Eine Sammlung von tausend Sprichwörtern in ein neues Gewand gehüllt
  • 1825-32 Bären. Eine Sammlung von Wiener Anekdoten (12 Hefte)
  • 1828 Gedichte in niederösterreichischer Mundart
  • 1828 Wiener Lebensbilder (derbhumoristische Skizzendichtung)
  • 1829 Logogryphen-Ungeheuer, oder Vierhundert Räthsel in Einem
  • 1831 Über die Cholera
  • 1839/40 Erzählungen von allen Farben (6 Bände)
  • 1850 Zeitklänge (Lyrik)
  • 1852 Orientalische Granaten
  • 1855/56 Oesterreichisch-katholischer Volks-Kalender zur Verbreitung von Religiosität und Vaterlandskenntniß
  • 1861 Memoiren (4 Bände)