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Marie von Nathusius

Geboren am 10. März 1817 in Magdeburg; gestorben am 22. Dezember 1857 in Neinstedt.

Die Tochter des Pastors Friedrich Scheele verbrachte ihre Kindheit und Jugend in Kalbe an der Saale, wo sie eine dürftige Schulbildung erhielt. Ab 1834 lebte sie in Magdeburg, ab 1835 in Eikendorf, wo sie den Haushalt des Bruders führte und die Erziehung seiner Pflegekinder übernahm.

Im März 1841 heiratete sie den Fabrikanten und Publizisten Philipp E. von Nathusius. Nach einigen Reisen in die Provence, nach Italien und in die Schweiz ließ sich das Ehepaar in Althaldensleben nieder und gründete 1844 eine »Kinderverwahranstalt«, einen Frauenverein für die Ortskrankenpflege, »Rettungshäuser« für Jungen und Mädchen und eine »Mädchenarbeitsschule«. Nach Reisen nach Paris und England 1849 zogen Nathusius und ihr Mann 1850 auf das neuerworbene Gut Neinstedt bei Thale im Harz und gründeten ein »Knabenrettungs- und Bruderhaus«.

Die Familie Nathusius war eng befreundet mit August Heinrich Hoffmann von Fallersleben. Marie Nathusius vertonte 1847 seine Gedichte. Aus der gemeinsamen Liederpublikation »Vierzig Kinderlieder« von Hoffmann von Fallersleben stammt auch das heute allgemein bekannte Kinderlied »Alle Vögel sind schon da«.

Neben Eugenie Marlitt war Marie Nathusius die meistgelesene deutsche Unterhaltungs- und Jugendschriftstellerin ihrer Generation.

Quelle: Wikipedia


Werke u.a.

  • 1847 Vierzig Kinderlieder von Hoffmann von Fallersleben
  • 1854 Tagebuch eines armen Fräuleins
  • 1855 Langenstein und Boblingen
  • 1855 Rückerinnerungen aus einem Mädchenleben
  • 1857 Die alte Jungfer
  • 1858 Erzählungen einer Großmutter
  • 1858 Elisabeth. Eine Geschichte, die nicht mit der Heirat schließt.
  • 1858 Dorf- und Stadtgeschichten