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Frederi (Frédéric) Mistral
Geboren am 08.09.1830 in Maillane (bei Arles); gestorben am 25.03.1914 in Maillane.
Der Sohn eines wohlhabenden Bauern besuchte bis 1847 die höhere Schule in Avignon, wo er durch seinen Lehrer Joseph Roumanille für die provenzalische Literatur gewonnen wurde. Nach dem Jura-Studium in Aix-en-Provence ließ er sich 1851 in seinem Geburtsort Maillane nieder und gründete 1854 zusammen mit Roumanille und Anderen die Félibre-Bewegung, die sich für die Wiederbelebung der provenzalischen Sprache einsetzte. Von seinem Versepos Mirèio war Alphonse de Lamartine begeistert; es wurde von der Académie Française preisgekrönt und begründete Mistrals Ruf über die Landesgrenzen hinaus. Er erhielt 1904 den Nobelpreis für Literatur.
Werke u.a.
- 1859 Mirèio (Epos) ( Mirèio, übersetzt von August Bertuch)
- 1867 Calendau (Epos)
- 1874 Lis Isclo d'or (Lyrik)
- 1884 Nerto (Epos)
- 1890 La Rèino Jano (Drama)
- 1897 Lou Rose (Gedichte)
- 1906 Moun espelido, remori e raconte (Erzählungen)
- 1912 Lis Oulivados (Gedichte)
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