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Mathilde Wesendonck

Mathilde (Agnes Mathilda) Wesendonck wurde am 23.12.1828 in Elberfeld geboren und starb am 31.08.1902 in Traunblick in Österreich.

Sie heiratete den Kaufmann Otto Wesendonck, mit dem sie 1850 nach Zürich zog. Hier traf sie auf Richard Wagner, der als Unterstützer des 1849er Aufstandes aus Dresden fliehen mußte und in Zürich Konzerte gab. Beeindruckt von seinem Genie unterstützte das Ehepaar Wesendonck Wagner finanziell und bot ihm im Jahr 1857 an, in einem kleinen Gartenhäuschen unweit der neubezogenen prachtvollen Villa der Wesendoncks zu wohnen, um hier, versehen mit einer Apanage, sorgenfrei den "Ring des Nibelungen" zu komponieren.

In dieser Zeit unterhielt Mathilde Wesendonck einen literarisch-musikalischen Salon in ihrem Haus, zu dessen Gästen Franz Liszt, Hans von Bülow und seine Frau Cosima gehörten. Als Minna Wagner entdeckte, daß zwischen ihrem Mann und Mathilde Wesendonck eine Liebesbeziehung bestand, kam es zum Skandal, der zur sofortigen Trennung der Wesendoncks von Wagner führte.

Man wird Mathilde Wesendonck nicht gerecht, wenn man ihr Leben nur auf die Begegnung mit dem Genie Wagner reduziert. Heute ist ihr literarisches Werk bis auf die "Wesendonck-Lieder" größtenteils in Vergessenheit geraten.


Werke u. a.

  • 1864 Märchen und Märchen Spiele
  • 1865 Natur-Mythen
  • 1868 Gudrun (Schauspiel)
  • 1869 Puppenspiele
  • 1871 Friedrich der Große (Drama)
  • 1872 Edith oder die Schlacht bei Hastings (Drama)
  • 1874 Gedichte, Volksweisen, Legenden und Sagen
  • 1875 Der Baldurmythus
  • 1878 Odysseus
  • 1881 Alkestis
  • 1890 Das deutsche Kinderbuch in Wort und Bild
  • 1890 Alte und neue Kinderlieder

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