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Wilhelm Ludwig Wekhrlin

Geboren am 7.7.1739 in Botnang; gestorben am 24.11.1792 in Ansbach.

In Botnang bei Stuttgart als Sohn eines Landpfarrers geboren, arbeitete er nach seinem Schulbesuch als Hauslehrer in Straßburg. Von 1766-1776 lebte er in Wien, wo er jedoch bald Probleme mit der österreichischen Zensur bekam und ausgewiesen wurde. Nach einer Reise durch Süddeutschland ließ er sich in Baldingen nieder und wurde, nachdem er dort weitere Schriften veröffentlicht hatte, 1787 verhaftet und bis 1792 in Wallenstein gefangengehalten, erhielt aber auch dort die Gelegenheit zum Schreiben. Nach seiner Freilassung begab er sich wieder nach Frankreich, lebte dann aber von 1792 an in Ansbach. Dort verhaftete man ihn wieder, diesmal wegen Verdachts auf Kontakte zu den Jakobinern. Kurz nach seiner Verhaftung starb er.

Wekhrlin gilt als einer der politisch konsequentesten deutschen Schriftsteller der Aufklärung. Seine politisch-satirische Publizistik war Vorbild für die späteren deutsch-jakobinischen Schriftsteller. Wegen des politischen Inhaltes seiner Werke wurde er sein Leben lang von den Herrschenden verfolgt.


Werke u.a.

  • 1778 Anselmus Rabiosus' Reise durch Oberdeutschland
  • 1779/81 Chronologen
  • 1784/87 Das graue Ungeheuer
  • 1788/90 Hyperboreische Briefe
  • 1791 Paragrafen

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