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Wilhelm Heinrich Wackenroder

Wilhelm Heinrich Wackenroder wurde am 13. Juli 1773 in Berlin geboren, wo er bereits am 13. Februar 1798 verstarb. Sein Vater war preußischer Justizbeamter.

Bereits auf dem Friedrichswerderschen Gymnasium, das unter der Leitung des Aufklärers Friedrich Gedike (1754-1803) stand, lernte Wackenroder Ludwig Tieck (1773-1853) kennen, mit dem ihn bald eine enge Freundschaft verband. Beide widmeten sich der Literatur und Musik. Zu ihren Lehrmeistern auf literarischem und musikalischem Gebiet gehörten der Schriftsteller Karl Philipp Moritz (1756-1793), der Komponist und Begründer der Singakademie Carl Friedrich Christian Fasch (1736-1800), der langjährige Leiter der Singakademie Carl Friedrich Zelter (1758-1832) und der Musiker und Schriftsteller Johann Friedrich Reichardt (1752-1814). Auch während des Studiums in Erlangen und Göttingen blieben die Freunde zusammen und entwickelten ihr besonderes Interesse für die Kunst des Mittelalters. Als sie eine Zeitlang getrennt waren - Tieck studierte in Halle, während sich Wackenroder in Berlin aufhielt -, führten sie einen intensiven Briefwechsel.

Nach dem Studium in Erlangen und Göttingen kehrte Wackenroder 1794 nach Berlin zurück, um als Kammergerichtsassessor seine juristische Laufbahn zu beginnen.


Werke u.a.

  • 1797 Herzensergießungen eines kunstliebenden Klosterbruders
  • 1798 Franz Sternbalds Wanderungen
  • 1799 Phantasien über die Kunst (Herausgeber: Ludwig Tieck)