Geb. vermutlich um 1350 Tepl(?); gest. vor April 1415 Prag.
Der Sohn des wohl bis 1374 in Sitbor (Schüttwa, West-Böhmen) amtierenden Pfarrers Henslin trat schon vor 1378 als Notar in Saaz auf, ab 1383 erscheint er als Leiter der dortigen Lateinschule. In diesen Ämtern wirkte er bis 1411, in welchem Jahr er Stadtschreiber in der Prager Neustadt wurde. Er führte den Magistertitel, vermutlich hat er in Prag oder Paris studiert.