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Marya Konopnicka

Marya Konopnicka wurde am 23.05.1842 in Suwalki (Polen) geboren und starb am 08.10.1919 in Lwów (Polen).

Sie war Dichterin, Novellistin, schrieb für Kinder und Jugendliche, arbeitete als Übersetzerin, Journalistin und Kritikerin.

Seit 1878 lebte sie in Warschau und engagierte sich im literarischen und sozialen Bereich. Sie reiste ausgiebig und lebte ab 1890 hauptsächlich im Ausland: in Deutschland, Italien, der Schweiz, sowie in österreichischen und tschechischen Kurorten; sie kehrte nur noch selten nach Polen zurück.

Sie engagierte sich auch politisch, u. a. bei den Protesten gegen die Preußischen Maßnahmen gegen polnische Kinder in Wrzesnia (1901-1902).

1903 erhielt sie vom Staat in Zarnowiec nahe Krosno in den Karpathen ein kleines Ferienhaus als Anerkennung ihrer Leistungen, in dem sie auch zwischen ihren Reisen wohnte.

Sie wurde auf dem Lyczakowski Friedhof in Lwów beigesetzt.

1961 wurde ihr zu Ehren ein Denkmal in Kaliszu errichtet. Ihre Werke werden bis zum heutigen Tag in Polen aufgelegt.


Werke u.a.

  • 1881 Z przeszlosci (Drama)
  • 1888 Cztery novele (Novelle)
  • 1890 Moi znajomi (Novellen)
  • 1893 Na drodze (Novelle)
  • 1893 O Janku wedrowniczku (Kindergeschichten in Prosa mit Gedichten)
  • 1896 O krasnoludkach i sierotce Marysi (Kindergeschichten in Prosa mit Gedichten)
  • 1897 Nowele (Novelle)
  • 1898 Ludzie i rzeczy (Novelle)
  • 1903 Na jagody (Kindergeschichten in Prosa mit Gedichten)
  • 1904 Na normandzkim brzegu (Novelle)