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Hermann Heiberg
Geboren am 17. November 1840 Schleswig; gestorben am 16. Februar 1910 ebendort.
Heiberg, Enkel des Dramatikers und Theaterdirektors Friedrich Ludwig Schröder, absolvierte eine Buchhandelslehre, leitete einen Schleswiger Schulbuchverlag und seit 1870 die »Norddeutsche Zeitung«, dann die »Spenersche Zeitung«. Danach bereiste er im Auftrag von Bank- und Versicherungshäusern, später als Selbständiger in vielerlei Geschäften Europa. Seit 1881 betätigte er sich literarisch, machte das Schreiben zum Beruf und lebte seit 1892 wieder in Schleswig. Seinen Apotheker Heinrich nannte Fontane einen »Deutschen Musterroman«
Werke u.a.
- 1881 Plaudereien mit der Herzogin von Seeland
- 1883 Ernsthafte Geschichten (Novellen)
- 1883 Ausgetobt (Roman)
- 1884 Die goldene Schlange (Roman)
- 1885 Apotheker Heinrich (Roman)
- 1886 Eine vornehme Frau (Roman)
- 1887 Ein Weib (Roman)
- 1888 Der Januskopf (Roman)
- 1890 Dunst aus der Tiefe (Roman)
- 1891 Höchste Liebe schweigt! (Erzählung)
- 1893 Das Schicksal auf Moorheide (Erzählung)
- 1898 Hinterm Lebensvorhang. Noveletten
- 1910 Ringen und Kämpfen und andere Erzählungen
Im Projekt Gutenberg-DE vorhanden
- Apotheker Heinrich
- Charaktere und Schicksale (Roman)
- Eine vornehme Frau (Roman)
- Erzählungen
- Grevinde (Roman)
- Menschen untereinander
- Todsünden (Roman)
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