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Euripides

Der letzte der drei großen griechischen Tragödiendichter (Aischylos, Sophokles, Euripides) wurde 480 oder 485 v.u.Z. in Salamis (?) geboren. Er starb 406 in Pella am Hof des makedonischen Königs Archelaos. Er soll eine geistige Erziehung durch Anaxagoras genossen haben und bewegte sich in Philosophenkreisen (auch bei Sokrates).

Euripides soll 92 Tragödien geschrieben haben, von denen 18 (19) erhalten sind. Seine Charaktere sind menschlicher als bei den früheren Tragikern. Die Rolle des Chores wurde bei ihm geringer. Bei den Dionysien errang er während seines Lebens 4 Preise.


Erhaltene Werke:

  • Alkestis
  • Andromache
  • Die Bakchen
  • Elektra
  • Hekabe
  • Helena
  • Herakles
  • Die Herakliden
  • Hippolytos
  • Ion
  • Iphigenie in Aulis
  • Iphigenie bei den Taurern
  • Medea
  • Orestes
  • Die Phoinikerinnen
  • Rhesos (wahrscheinlich unecht)
  • Die Schutzflehenden
  • Die Troerinnen
  • Der Kyklop

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