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Zesen, Philipp von

Philipp von Zesen

Geboren am 8. Oktober 1619 in Priorau bei Dessau; gestorben am 13. November 1689 in Hamburg.

Zesen war der Sohn eines lutherischen Pastors. Er besuchte das Gymnasium in Halle und studierte von 1639 bis 1641 Rhetorik und Poetik an der Universität Wittenberg. Seit 1641 hielt er sich in Hamburg auf.

Die Jahre nach seiner Ausbildung waren von der Suche nach einer Anstellung, häufigem Wohnsitzwechsel und finanzieller Not geprägt. Er bewarb sich mehrfach vergeblich bei Hofe und arbeitete notgedrungen als freier Schriftsteller. Die Kriegsjahre 1642 bis 1648 verbrachte er zumeist in Amsterdam, Leiden oder Utrecht, wo er als Übersetzer und Korrektor für niederländische Verleger tätig war, unternahm aber auch ausgedehnte Reisen nach London, Paris, in das Baltikum und nach Dänemark.

1648 bis 1656 wohnte er im Elternhaus in Priorau und wurde bei einem seiner Besuche am benachbarten Köthener Hof in die Fruchtbringende Gesellschaft aufgenommen. Sein eigener Landesfürst Johann Kasimir von Anhalt-Dessau wurde 1652 durch einen Jagdunfall gelähmt, und Zesen verbrachte deshalb mehrere Jahre als Gesellschafter des Fürsten am Dessauer Hof.

Ab 1656 hatte er seinen ständigen Wohnsitz in den Niederlanden, meistenteils in Amsterdam, wo er 1662 das Bürgerrecht erhielt und als einer der wichtigsten Mitarbeiter im Verlag Elsevier galt. 1672 heiratete Zesen die Leinwandhändlerin Maria Becker, mit der er sich in seinen letzten Lebensjahren wieder in Hamburg niederließ.

Quelle: Wikipedia


Werke u.a.

  • 1640 Deutscher Helicon
  • 1645 Die Adriatische Rosemund (autobiografischer Roman)
  • 1656 Leo Belgicus (Roman)

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